Trotz Kirtagsausfall gedachten Kinder dem Heiligen Koloman

Zum zweiten Mal fällt in diesem Jahr der Kolomani-Kirtag zu Ehren des Heiligen Kolomans, dem Schutzpatron des Stiftes Melk und der Stadt Melk, aus. 50 Kinder setzten dennoch ein Zeichen und genossen am Ende doch ein bisschen Kirtagsflair.

Erstellt am 13. Oktober 2021 | 17:04

Der 13. Oktober ist normalerweise ein Festtag in der Bezirkshauptstadt Melk. Zum zweiten Mal in Folge fällt der Kolomani-Kirtag allerdings abermals aus. Dennoch wollten mehr als 50 Kinder der Nachmittagsbetreuung der Löwenhöhle Melk, gemeinsam mit Stadträtin Beatrix Leeb und dem Stift Melk, eine Aktion für den Heiligen Koloman starten. Die Kulturpartnerschaft mit der Nachmittagsbetreuung gibt es seit mehreren Jahren und sie gilt als positives Beispiel, wie Kunst und kulturelle Bildung in den Schulalltag und in das Leben der Kinder eingebracht werden kann. 

Bei der diesjährigen Kolomaniaktion brachten die Kinder, in Anlehnung an die Legende des Heiligen Kolomans, gemeinsam mit Pater Ludwig Wenzl und Pater Alois Köberl den dürren Hollerbaum im Torwarthof mit selbstgebastelten Blüten zum Blühen. Gemeinsam machte die Gruppe auch mit Luftballons auf den Schutzpatron des Stiftes Melk und der Stadt aufmerksam. Höhepunkt des Besuches im Stift Melk war danach die exklusive Besichtigung der Kolomanimonstranz in der Stiftssakristei. 

Ein bisschen Kirtagsfeeling gab es am Ende aber dann doch noch: Zum Abschluss lud Konditorin Barbara Braun nämlich noch zur traditionellen Kirtagsschaumrolle beim Kolomanibrunnen am Rathausplatz ein.