Land NÖ unterstützt Dachsanierung des Stift Melk. Förderung von 290.000 Euro beschlossen. Landeshauptfrau Mikl-Leitner betont: „Das Stift Melk ist ein Wahrzeichen des UNESCO-Welterbegebietes Wachau, das es in seiner Einzigartigkeit zu bewahren gilt.“

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 21. Oktober 2020 (08:07)
Stift Melk
Glück, Biermayr

Stift Melk ist ein barockes Baujuwel von weit über die Landesgrenzen reichender Bedeutung. Vor genau 20 Jahren wurde das Benediktinerstift als Teil der Kulturlandschaft Wachau von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Aufgrund des bereits äußerst schadhaften Zustandes musste 2020 das Kuppeldach der Stiftskirche saniert werden.

Die niederösterreichische Landesregierung hat auf Initiative der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eine Förderung von 290.000 Euro beschlossen, wie das Land in einer Aussendung am Mittwochmorgen bekannt gab.

„Stift Melk ist nicht nur ein prachtvoller Barockbau, sondern auch ein Wahrzeichen des UNESCO-Welterbegebietes Wachau, das es in seiner Einzigartigkeit zu bewahren gilt. Schließlich ist Stift Melk als meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Niederösterreich auch von hoher kulturtouristischer Bedeutung“, so die Landeshauptfrau in der Aussendung am Mittwoch.

Die durch den Feuchteeintritt in Mitleidenschaft gezogene Dachstuhlkonstruktion der Kuppel musste fachgerecht saniert und die Kupferblechdeckung erneuert werden. Begleitend wurden Sanierungsarbeiten an der Fassade und an den Fenstern des Tambours vorgenommen.

Durch den Finanzierungsbeitrag des Landes Niederösterreich werde die notwendige und fachkundige Restaurierung des Stift Melk unterstützt, um so einen Beitrag zum Erhalt und zur Pflege dieses Kulturjuwels und Eckpfeilers des UNESCO Welterbes Wachau zu leisten, so die Aussendung abschließend.