Unsere kleine Farm. Einen „grünen Daumen“ beweist der Orndinger Karl Gruber. Er züchtet ausgefallene Obst- und Gemüsesorten und beherbergt eine Vielzahl an Tieren.

Von Leopold Rank und Claudia Christ. Erstellt am 14. September 2017 (02:05)
Karl Gruber aus Ornding ist stolz auf seine selbst gezüchteten Tomaten und Gurken. Die riesige Tomate wiegt 68 dag, die Gurke hat eine Länge von 55 Zentimetern.
Rank

Seine eigene kleine Farm hat sich der Orndinger Karl Gruber geschaffen. Insgesamt 100 Schildkröten, 60 Hühner und Enten, 20 Schafe und acht Hasen fühlen sich derzeit bei den Grubers wohl.

Gemeinsam mit seiner Frau Andrea betreibt er die Farm neben seinem Job in der Vetropack. Dabei verbringt das Paar jede freie Minute mit den Tieren und Pflanzen. „Urlaub ist bei uns nicht drin“, erzählt der Landwirt aus Leidenschaft. Im Laufe der Jahre ist Karl Gruber quasi zur Anlaufstation für die verschiedensten Tiere geworden. „Viele Leute bringen mir ihre Tiere, weil sie keinen Platz dafür haben.“

Seine besondere Leidenschaft ist das Experimentieren mit Pflanzen. Ein Apfelbaum mit verschiedenen Apfelsorten, ein Baum mit halb Birnen und halb Äpfeln, das alles ist auf der Gruber-Farm zu finden. „Derzeit versuche ich mich an einer ganz besonderen bulgarischen Tomatensorte“, erzählt er begeistert.

Im Mittelpunkt der Hobbylandwirtschaft steht neben dem Gedanken der Selbstversorgung aber vor allem die Freude an den Tieren: „Das Heranwachsen der Küken, Kaninchen oder Schafe hautnah miterleben zu können, ist ein unbeschreibliches Gefühl“, sind sich die Grubers einig. So ist es nicht verwunderlich, dass zahlreiche Besucher die Farm besichtigen wollen. „Wir hatten schon Schulen und Kindergärten bei uns zu Gast“, freut sich der Hobbylandwirt.