Sanierung für Sportzentrum in Loosdorf

Das Sportzentrum feiert Jubiläum. Auch deshalb wird modernisiert.

Erstellt am 27. November 2021 | 06:42
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Albert Höfler, Bürgermeister Thomas Vasku und Andreas Unger bei der Besichtigung des Sportzentrums.
Foto: Foto Ewald Fohringer

Sechs Nachwuchs- sowie drei Erwachsenenmannschaften nutzten die mittlerweile 20 Jahre alte Sportanlage in Loosdorf. Über die Jahrzehnte haben sich die Anforderungen geändert und auch der Zahn der Zeit hat an der Anlage genagt. Zudem verlagerten sich zuletzt auch immer mehr Nachwuchsspiele auf das Wochenende.
In den vergangenen Gemeinderatssitzungen wurden die Weichen für eine Modernisierung der Anlage gestellt. Die Kosten belaufen sich auf rund 260.000 Euro. Um für die Energiewende vorbereitet zu sein, werden auch Vorbereitungen für eine PV-Anlage auf dem Dach getroffen. Herzstück der Sanierung soll eine neue Flutlichtanlage werden. Für die „Wochenend-Konzentration“ braucht es für ASK Loosdorf-Obmann Andreas Unger unbedingt eine neue Flutlichtanlage. „Die ist für eine vernünftige Spielterminisierung unumgänglich“, meint Unger.

Rechtzeitige Vollendung für das Jubiläum

Es wird noch viel Arbeit auf die Vereinsmitglieder zukommen, denn die Sitze auf der Tribüne, die Duschen sowie Fenster und Türen gehören ausgetauscht, beziehungsweise saniert. Die Fassadenteile aus Holz sollen mit Aluminium verkleidet werden.

Da das Sportzentrum im September 2022 sein 20-jähriges Bestehen feiert, hat man bereits jetzt vieles neu gestaltet, denn eine neue Hütte, Betreuerbänke, die neue Spielstandsanzeige, ein WC-Container, die Notbeleuchtung, der Heizraum und eine neue Beschallungsanlage am Fußballplatz wurden bereits installiert. Es soll ja alles bis zum Sommer fertig werden. Auch die Bande an der Seite des Kirchenweges soll geschlossen werden. „Im Grunde sind die meisten Arbeiten normale Sanierungen für Gebäude in diesem Alter. Wir freuen uns aber, wenn unsere Mannschaften durch das Flutlicht auch bei Dunkelheit noch weiterspielen können. Denn gerade in der kälteren Jahreszeit ist es ab fünf Uhr finster“, zeigt sich Bürgermeister Thomas Vasku (SPÖ) erfreut.

Und schon jetzt hoffen alle auf eine Entspannung der Corona-Situation, damit im September alles fertig ist und beim Jubiläum eine große Feier stattfinden kann.