Kulturinitiative Melk startet mit Bierstorys

Erstellt am 18. Mai 2022 | 04:42
Lesezeit: 2 Min
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Ida-Maria Kisler (4.v.l.) ist die neue Obfrau des kürzlich gegründeten Kulturvereins K.I.M.
Foto: Foto: privat
Neugründung der Kulturinitiative Melk unter Obfrau Ida-Maria Kisler.

In den vergangenen eineinhalb Jahren kamen mehrere Melkerinnen und Melker in regelmäßigen Abständen zusammen, um über kulturelle Aktivitäten zu diskutieren und ein Netzwerk zu knüpfen. Aus diesen informellen Treffen entstand kürzlich der Verein K.I.M. – eine Abkürzung für Kulturinitiative Melk.

Als Obfrau des neuen Vereins konnte Ärztin Ida-Maria Kisler, als ihr Stellvertreter Kulturreferent Martin Grüneis gewonnen werden. Gemeinsam lautet das Ziel: der Erhalt, die Förderung und die Vermittlung von allen Formen der Kunst, Kultur und Wissenschaft im Raum und Bezirk Melk. „Kultur bedeutet für mich Mensch sein. K.I.M. soll Plattform für kulturellen und wissenschaftlichen Austausch sein. Sie soll aber auch Künstlern eine Stimme geben“, erklärt Obfrau Kisler.

Dass ein Kulturverein in Melk vieles bewegen kann, ist sich Kisler sicher. Sie verweist dabei auf den von 1985 bis 2013 aktiven Kultur- und Museumsverein Melk, der in seiner fast 30-jährigen Laufzeit viele Initiativen und Beiträge initiiert hat, unter anderem auch das Stadtmuseum Melk. Dessen damaliger Kustos, Anton Harrer, ist auch diesmal wieder Teil des Kulturvereins, wodurch auch eine Neuauflage des Stadtmuseums Thema bleibt. „Wir sehen uns als offene und unabhängige Initiative für Menschen, die mit ihren kleinen oder großen Beiträgen die Kulturlandschaft bereichern wollen“, gibt Kisler Einblicke in die Aufgabe des neuen Vereins. So wolle man besonders auch der Jugend eine Plattform bieten.

Am Freitag, 20. Mai, lädt der Verein ab 17 Uhr zur Auftaktveranstaltung „Melker Biergeschichten“ in den Barockkeller des Stiftes. Neben einer Verkostung wartet auch ein Pub-Quiz.