Neuer Geschäftsführer für das Rote Kreuz. Gleich zum Start muss St. Leonharder Dominik Gruber Coronakrise stemmen. Bisher knapp 800 Tests durch RK-Mitarbeiter.

Von Markus Glück und Denise Schweiger. Erstellt am 04. August 2020 (17:53)
Das Rote Kreuz lud zum Pressefrühstück in die Melker Bezirksstelle: Peter Hruschka, Monika Braun, Ursula Schreivogl, Maria Kasser und Dominik Gruber (v. l.).
Denise Schweiger

Der neue Bezirksstellengeschäftsführer des Roten Kreuzes Bezirk Melk, Dominik Gruber, startete in seine neue Aufgabe Anfang März gleich mit einer Feuerprobe: Corona. „Eine sehr herausfordernde Zeit, die uns massiv beschäftigt hat“, erzählt Gruber. Seither dirigiert er die Geschäfte der Bezirksstelle in Melk und der drei Ortsstellen in St. Leonhard, Kilb und im Texingtal.

Fünf Monate nach Ausbruch der Pandemie lud der St. Leonharder Gruber gemeinsam mit Bezirksstellenleiter Peter Hruschka vergangene Woche zur offiziellen Vorstellung. Gruber, der seit 2005 beruflicher Mitarbeiter des Roten Kreuzes ist, folgt auf Max Hanke, der in den Bundesdienst wechselte.

Im Beisein zahlreicher Bürgermeister aus der Region präsentierte Gruber auch eine Zwischenbilanz zur Coronakrise. Insgesamt wurden bisher knapp 800 Testungen vom Rotkreuz-Team der Bezirksstelle durchgeführt. Dabei gab es 502 bestätigte Fälle. „Das Erfreuliche ist, dass unsere internen Maßnahmen funktioniert haben und es im Team keine einzige Infektion gibt“, informiert Gruber.

Kritik gibt es von Peter Hruschka an der Umsetzung des Rettungsdienstes Neu (2021-2030), im Zuge derer die Finanzierung des Rettungsdienstes über das Land und nicht mehr direkt über die Gemeinden läuft. „Wir wissen derzeit leider noch nicht sehr viel darüber“, meint Hruschka und bekräftigt aber: „Es wird keines unserer 16 Einsatzfahrzeuge abgemeldet und es bleiben alle Ortsstellen erhalten.“