Endlich Lösung für Orthmayer-Kreuzung gefunden. Nach Jahrzehnten der Lösungssuche soll die Orthmayer-Kreuzung bis 2021 komplett neu geplant werden.

Von Markus Glück. Erstellt am 03. Dezember 2019 (05:27)

Sie gilt als das Nadelöhr im Ybbser Stadtgebiet: die Orthmayer-Kreuzung im Bereich des Schulzentrums an der B25.

Seit mehr als 40 Jahren geht die Bundesstraße nunmehr eng an den Häusern vorbei und auch die Kreuzungsführung sorgt nicht nur bei ortsfremden Lenkern für Verwirrung. Zwar war die Problematik bereits bei der Errichtung bekannt, aus finanziellen Gründen war allerdings ein Erwerb und ein Abriss der Häuser nicht umsetzbar. Trotzdem nahmen die damaligen Stadtplaner in der Flächenwidmung Rücksicht, indem auf diesen Parzellen und den darauf stehenden Häusern die Widmung „Verkehrsfläche“ gelegt wurde.

Durch das steigende Verkehrsaufkommen setzten sich SP-Bürgermeister Alois Schroll und SP-Vizebürgermeister Herbert Scheuchelbauer in den letzten Jahren immer wieder für eine Verbesserung ein. Nach und nach wurden die notwendigen Liegenschaft angekauft. In der vergangenen Woche konnte endlich für das letzte, für eine Verkehrsverbesserung notwendige Haus, eine Kaufoption abgeschlossen werden. „Es geht in diesem Bereich um die Sicherheit der Bürger. Ich bin Herbert dankbar, dass er sich in all den Jahren derartig für die Angelegenheit eingesetzt hat“, erklärt Schroll, der das Vorhaben in der nächsten Legislaturperiode realisieren möchte. Die Umsetzung soll bis zum Jahr 2021 abgeschlossen sein.

Welche Verkehrsführungen es in Zukunft in diesem Bereich geben wird, soll mit Verkehrsexperten des Landes erörtert werden. Mit ins Projekt wird auch der Busbahnhof bis zur Einfahrt LuksLife genommen. „Es braucht hier ein Gesamtkonzept für mehr Sicherheit für die Bevölkerung“, betont Schroll.

Fix ist, dass die notwendigen Häuser abgerissen werden und dadurch auch eine Gestaltung des Bürgerspitalplatzes möglich wird. Der Wunsch der Gemeinde ist es auch, dass eine Unterführung des Raiffeisenweges unter der Bundesstraße als Rad- und Gehweg realisiert wird, um ein gefahrloses Übertreten zum Freizeitzentrum zu ermöglichen. „Dieses Projekt ist auf meiner Prioritätenliste ganz oben “, verspricht Schroll.