Ybbs an der Donau

Erstellt am 18. August 2018, 05:00

von Markus Glück

Passauer Kasten als Belebung für „Lände“. Neben Ankauf von historischem Gebäude wünscht sich VP-Stadtrat Becksteiner Akzente für Donaulände.

Den Passauer Kasten entlang der Donaulände will die ÖVP für Tourismusprojekte nutzen.  |  Bauer

Der „Passauer Kasten“ gilt als eines der ältesten Gebäude der Stadt. Die Ringburg-Anlage aus dem 13. Jahrhundert war bis zum Jahr 1822 im Besitz des Passauer Bistums und liegt direkt neben der Stadtpfarrkirche an der Donau. Das Gebäude, welches unter Denkmalschutz steht, wäre aktuell um 115.000 Euro zu kaufen. Seit rund 25 Jahren wird der „Passauer Kasten“ vonseiten der Gemeinde für Aktivitäten, etwa den Ad- ventmarkt, genutzt.

Zuletzt ließ die Stadtgemeinde die Chance liegen, die Liegenschaft zu kaufen. Für die ÖVP ein Irrsinn, wie VP-Stadtrat Ewald Becksteiner betont: „Wir haben das Gebäude bis 2020 angemietet. Es sollte aber in unserem Eigentum sein, da wir es sehr gut für die Belebung der Donaulände, etwa für ein Museum oder den OKAY-Verein, nutzen könnten.“

Die zuletzt in der NÖN getätigten Äußerungen von SP-Vizebürgermeister Herbert Scheuchelbauer, an der Donaulände etwa den Eisverkauf zu ermöglichen, gehen dem Tourismus-Stadtrat nicht weit genug. „Dort, wo sich die alte Slipanlage befindet, wäre eine Art Badebereich möglich“, glaubt Becksteiner.

Und auch im Bereich Gastronomie wünscht sich der VP-Stadtrat neue Akzente: „Warum soll nicht ein Gastro-Schiff funktionieren? Die Gemeinde könnte dafür die Rahmenbedingungen schaffen.“