Melk

Erstellt am 13. August 2018, 07:29

von Denise Schweiger

Schuberths Benefiz-Pilgerreise endete beim Papst. Um Spenden für ein Sozialprojekt zu sammeln, pilgerte Heinz Schuberth von England nach Rom. Das Highlight zum Schluss: eine Audienz bei Papst Franziskus im Vatikan.

Handshake mit Papst Franziskus im Vatikan: Elfriede und Heinz Schuberth.  |  privat

Vor vier Monaten brach Heinz Schuberth zur großen Pilgerreise auf. Von der englischen Domstadt Canterbury ging es für den Melker nach Rom – ein Marsch von 2.000 Kilometern quer durch Europa. Mit seiner Frau Elfriede, etwas Gewand,  Landkarte und Reiseführer machte er sich auf den Weg. Im Gepäck hatte er auch eine Mission: Spenden für Kinder in Burkina Faso zu sammeln. Jetzt ist das Ehepaar wieder zurück in Melk.

Sturm zwang die Pilger ins Taxi

„Uns erwarteten wieder viele Abenteuer“, schmunzelt Schuberth. Zum allerersten Mal in seiner Pilger-Karriere musste der Melker etwa ein Stück des Weges mit einem Taxi zurücklegen. „Das war an der Küste Frankreichs. Es hat so gestürmt und es war schon stockfinster, da wollten wir nicht mehr zu Fuß unterwegs sein“, gibt Schuberth Einblicke.

Unter seinen Reisedokumenten trug der Pilger auch ein besonderes Highlight in seinem Rucksack: eine Karte für die Prima Fila – eine Audienz beim Papst im Vatikan. „Das war sozusagen die Krönung unserer Reise. Am 8. August war es dann so weit“, informiert er.

Im Vatikan angekommen, musste das Ehepaar erst durch die Sicherheits-Checks, danach ging es zum Heiligen Vater. Auf italienisch stellten sich die Schuberths kurz vor, der Papst sprach ihnen seinen Segen aus. Ein Erlebnis, das die Schuberths noch lange in Erinnerung behalten werden: „Es war so eine tolle Erfahrung. Papst Franziskus strahlt eine unglaubliche Ruhe aus.“

Weitere Infos zur Pilgerreise finden Interessierte unter www.pilgertraum.at .