Haydn, Brahms und die EAV in Mistelbach

Erstellt am 29. November 2022 | 10:32
Lesezeit: 3 Min
Standing Ovations für den A-Capella-Chor Weinviertel bei seinem Konzertprogramm „Heast!“

So gut hat Seiler und Speers „Ala bin“ noch nie geklungen: Andrea Steineder sorgte als Solistin für Gänsehautfeeling beim Konzert: Der A-Capella-Chor Weinviertel hatte für sein Konzert „Heast!“ eine bunte, österreichische Auslese von Klassik und Austropop zusammengestellt.

Falcos „Amadeus“, wunderbar gesungen von Michael Brunner, die Suche nach dem Mistelbacher Schotterteich in „Copacabana“ der EAV und Wolfgang Ambos „Blume aus dem Gemeindebau“ standen ebenso auf dem Programm, wie Brahms, Beethoven und Josef Haydns „Harmonie in der Ehe“, bei ausgewählten Stücken untermalte die Tanzformation des Chores den Gesang. Die weiteren Solisten des Abends: Julia Mayer, Reinhard Hirtl, Wolfgang Pohl, Anja Strobl und Theresa Furch.

Das allerdings seltener, als in früheren Chor-Konzerten. Diesmal stand der Chor an sich im Mittelpunkt, nicht das ChaChaCha rundherum. „Das haben wir auch absichtlich gemacht“, gesteht Obmann Reinhard Hirtl. Auch deshalb hatte der musikalische Leiter Gerhard Eidher, für ihn war es das erste große Konzert mit dem A-Capella-Chor, auch auf klassische Chor-Literatur und Chor-Arrangements der Austropop-Hits zurückgegriffen.

Unterstützt wurden die Sänger von Katrin Eidher am Piano und der jungen Band Recharged – Michael Brunner, Felix Stefan, Simon und Benjamin Koci für die flotteren Klänge.

„Es wird eine Fortsetzung geben“, kündigt Hirtl an: Im Frühjahr soll es ein „Heast! 2.0“ mit einer Auslese von Kompositionen von Weinviertler Komponisten geben – auch hier können die Sänger aus einer ergiebigen Quelle schöpfen.

Für die Leistungen auf der Bühne gab’s für den A-Capella-Chor übrigens Standing Ovations.