„Lange Nacht des Sperrmülls“ in Bullendorf. ORF-Team um Larissa Marolt dokumentierte die Aktion.

Von Gerhard Brey. Erstellt am 27. Oktober 2020 (18:47)

Am Mittwoch letzter Woche war es soweit: Die gemeinsame Aktion der Gemeinde Wilfersdorf und des ORF startete mit der „Langen Nacht des Sperrmülls“ in Bullendorf.
Die Aktion wurde im Rahmen eines neuen ORF-Formats unter dem Namen „A-Team für Österreich“ konzipiert und Bullendorf wurde neben Herzogenburg dafür ausgewählt. Anlass waren häufige und auch mengenmäßig immense Sperrmüllablagerungen in der freien Natur im Gemeindegebiet der Gemeinden.

Umweltgemeinderat Josef Kohzina: „Man kann nicht einfach den Müll in der Natur entsorgen. Ich hoffe, die Bevölkerung bekommt durch diese Aktion ein gesteigertes Verantwortungsgefühl“.

„Sperrmüll ist auch nicht alles, was nicht in die Restmülltonne passt!“Josef Kohzina, Umweltgemeinderat in Wilfersdorf

Mit diesem Dokumentarfilm, der ab Ende November in ORF 1 ausgestrahlt wird, widmet sich der ORF gesellschaftlich relevanten Themen, die von einem jungen Redaktionsteam anhand außergewöhnlicher, emotionaler und überraschender Aktionen aufgezeigt werden und die etwas zum Positiven verändern wollen.
Jedenfalls nützten zahlreiche Bullendorfer die Aktion, um zu einer ungewöhnlichen Zeit - 17 bis 22 Uhr - ihren Sperrmüll im Abfallzentrum Bullendorf zu entsorgen. Dabei wurden sie vom „A-Team für Österreich“ gefilmt und von der Moderatorin der Sendung, Larissa Marolt, interviewt.

Eine Erkenntnis, die die Aktion ebenfalls bewusst gemacht hat: „Sperrmüll ist auch nicht alles, was nicht in die Restmülltonne passt“, sagt Umweltgemeinderat Josef Kohzina.
Man kann auch nicht alles (Fenster etwa: Glas, Holz, Plastik) ungetrennt in die Sperrmüllcontainer werfen. Ebenso sind Gefahrenstoffe gesondert zu entsorgen, betont Kohzina.
Jedenfalls herrschte im Abfallzentrum Bullendorf bis um 22 Uhr sehr reger Betrieb und die Betreuer des Platzes hatten, ebenso wie die Fernsehmannschaft, alle Hände voll zu tun, um zu beraten, zu filmen und um für eine fachgerechte Sperrmüll- und auch Grünschnittentsorgung zu werben.