Milizübung in Mistelbach: „Besser als Hotel Fichte“. Aufklärer-Milizsoldaten werden in Modulen in der Bolfras-Kaserne auf Großübung vorbereitet.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. Mai 2021 (03:35)
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„Diese Art der Übung ist sinnvoller für Milizsoldaten, als einfach ins Hotel Fichte zu verlegen und keiner weiß wirklich, was er machen soll“, sagt Maximilian Feistauer: Der Wachtmeister ist einer von 173 Milizsoldaten des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 3, die in der Vorwoche zu einer ersten Sonderwaffenübung in die Bolfras-Kaserne einberufen wurden.

Was ist der Unterschied zu anderen Übungen, bei denen automatisch ins Gelände verlegt wird: Major Johannes Gurschka, für die Ausbildung zuständig, formte ein modulares Programm mit Muss-Teilen, die die Grundfertigkeiten der Soldaten betreffen und Spezialmodulen für die individuellen Aufgaben der Soldaten. In zwei Jahren sollen die bei dieser Übung aufgefrischten und vertieften Inhalte weiter gefestigt werden, in vier Jahren wird es dann eine große Übung mit anderen Verbänden geben.

Die Milizsoldaten lernten auch neue Ausrüstung beim Bundesheer kennen: Das Gefechtsfeldüberwachungssystem Beagle und die Drohne: „Das Bundesheer ist im Wandel, es gibt viel Neues bei uns“, versichert Gurschka.