Brot backen wie in der Steinzeit. Knusprig schmeckt das Brot der Urgeschichte, das in den Lehmkuppelöfen im archäologischen Freigelände des MAMUZ Schloss Asparn gebacken wird. Beim Aktivwochenende „Brot backen“ am 5. und 6. Oktober lernen Besucher aller Altersgruppen, frisches steinzeitliches Brot zu backen.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 09. September 2019 (08:12)
MAMUZ

Die Teilnehmer des Aktivwochenendes rühren den Teig selbst an, formen den Laib und backen das Brot in rekonstruierten Lehmkuppelöfen – ganz nach dem Vorbild unserer Vorfahren. Verzehrt darf die eigens zubereitete Flade selbstverständlich auch werden. Das Mitmach-Programm ist im Rahmen des Museumbesuches kostenlos.

Vermittelt wird allerhand Wissenswertes über die steinzeitliche Ernährungsweise, über frühe Techniken der Lebensmittelzubereitung und über damals verwendete Getreidesorten. Zusätzlich geben Führungen durch die Dauerausstellung im Schloss (11, 13 und 15 Uhr, 3 Euro pro Person) einen Einblick in steinzeitliche Nahrungsmittelbeschaffung und -herstellung.

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Mit der Sesshaftigkeit der Menschen vor rund 10.000 Jahren wurde Brot zu einem der wichtigsten Nahrungsmittel. Mit dem Ackerbau ging die Vorratshaltung einher.

 Das Getreide wurde aufbewahrt und konnte jederzeit zu Brei oder Brot weiterverarbeitet werden. Archäologische Funde geben uns darüber Auskunft, wie die Menschen damals ihr tägliches Brot zubereiteten, welche Zutaten verwendet wurden und mit welchen Hilfsmitteln das Backen gelang.

Doch wie genießbar ist das steinzeitliche Brot wohl heute für uns?