Schnitzel, Strudl oder Tzatziki im Schloss Poysbrunn. Märchensommer-Pionierin Caroline Athanasiadis gastiert mit Soloprogramm im Schloss.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 17. Juli 2019 (06:00)
Julia Wesely
Caroline Athanasiadis, eine Zerrissene zwischen Apfelstrudel und Tzatziki.

Tzatziki oder Apfelstrudel? Sirtaki oder Walzer? Für die Wiener zu temperamentvoll, für die Griechen zu ehrlich. Zwei Seelen schlagen in einer Brust, nur welche ist stärker?

Caroline Athanasiadis, halb Griechin, halb Steirerin, ist in ihrem ersten Soloprogramm auf der Suche nach ihrem gespaltenen Selbst. Dabei gastiert sie auch in Poysbrunn, wo sie bei der ersten Poysbrunn Produktion „Hex Mex“ die Hauptrolle spielte und seither nie wirklich den Kontakt zum Märchensommer verloren hatte. Einige Jahre danach war sie für die Choreografie beim Märchensommer verantwortlich, zwischenzeitlich machte sie sich mit Freundin und Kollegin Gudrun Nikodem-Eichenhardt mit dem Kabarett-Duo „Kernölamazonen“ selbstständig.

In ihrem Debüt-Soloprogramm nimmt sie auf dem Weg zu ihrem großen Traum, einmal beim Eurovision Songcontest mitmachen zu können, jede Hürde in Kauf.

Sie lässt ihre Heimatstadt Wien hinter sich, um in der zweiten Heimat, Griechenland, ihr Glück zu finden. Musikalisch und sprachwitzig analysiert sie die griechischen Götter, das unterschiedliche Fressverhalten der Kulturen und den Tod, der definitiv ein Wiener ist.

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