Mistelbach: Zwei Tickets für die Show

Erstellt am 30. September 2022 | 14:53
Lesezeit: 3 Min
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Für Andy Marek ist die junge Poysdorferin Marlene Wilfing alias Marley Wildthing Anwärterin für das Finale.
Foto: Alexander Kortan
Musikerin Marlene Wilfing überzeugte beim Casting in St. Pölten, Karlotta Schauber mit ihrer Tanzperformance in Mistelbach.

Zwei Kandidatinnen aus dem Bezirk Mistelbach werden fix bei der Weinviertel-Show von „Die NÖN sucht das größte Talent“ am 15. Oktober im Mistelbacher Stadtsaal dabei sein:

„Sie hat das Zeug für das Finale“, ist Showrunner Andy Marek überzeugt: Beim Casting in St. Pölten stellte sich Marlene Wilfing alias Marley Wildthing der Jury: Die in Prag und Poysdorf lebende Bassistin überzeugte mit einem Live-Loop-Song, bei dem sie bewies, dass man auch als Einzelmusiker einen tollen Song auf die Bühne bringen kann: „Das machst du echt genial und einzigartig“, schwärmt. Und singen kann sie auch.

 

Die Bühne ist Marlene Wilfing, nicht verwandt mit dem Landtagspräsidenten Karl Wilfing, nicht unbekannt: Seit fünf Jahren macht sie professionell Musik und ist dabei schon einiges herumgekommen. „In Österreich hats bis heuer noch nicht geklappt“, erzählt die Poysdorferin: Da durfte sie beim Donauinselfest die Hauptbühne eröffnen. In der Heimat würde sie schon gerne auftreten, erzählt die junge Dame mit türkisem Haarschopf, bislang hat sich das aber noch nicht ergeben: „Aber vielleicht ändert sich das ja jetzt“, lacht Wilfing.

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Überzeugte beim Casting mit ihrer Hiphop-Ladystyle-Performance: Die Pellendorferin Karlotta Schauber.
Foto: Alexander Kortan

„Bei Marlene Wilfing wird entscheidend sein, wie sehr sie Fans motivieren kann, für sie anzurufen“, sagt Andy Marek, seit 13 Jahren der Organisator von „Die NÖN sucht das größte Talent“: „Musikalisch gehört sie auf jeden Fall zu den Favoriten.“

Ebenfalls in die Weinviertel-Show geschafft hat es die 13-jährige Karlotta Schauber aus Pellendorf: Sie überzeugte Andy Marek und seine Jury mit Hiphop-Dance im Ladystyle. „Du hast eine tolle Ausstrahlung“, findet Marek: Und weil er alle Talente auslotet, überraschte er sie beim Casting in der Raiffeisenbank in Mistelbach auch noch: „Kannst du singen?“ Nach einem gedehnt-fragenden „Jaaaaaa?“, sang sie „Wonderland“ von Alexa. Ziel wäre für Andy Marek, dass sie bei ihrem Auftritt tanzt und mit einem Headset dazu singt. Als Aufgabe bis zur Show gab er der 13-jährigen Pellendorferin hartes Arbeiten an der Choreografie mit: „Ich glaub, dass du das schaffen kannst“, sagt Marek.

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Ein Nein gab es für Standup-Comedian Ines Inhauser aus Hörersdorf. Kabarett passt nicht zur Show.
Foto: Alexander Kortan

Ein Nein bekam Ines Inhauser aus Hörersdorf mit ihrer Standup-Comedian-Performance: „Ich kann nicht singen, und wenn ich singe, wär es ein Brechmittel“, sagte sie Marek: „Ich will euch nicht weh tun!“.

„Du passt leider nicht in unser Schema“, ,sagte Andy Marek: „Ein Auftritt bei uns dauert drei Minuten, da ist es schwer, das Publikum einzufangen.“ Kabarett funktioniere bei „Die NÖN sucht das größte Talent“ nicht.

„Kein Problem“, strahlte Ines Inhauser nach ihrem Auftritt.

Die zwei Kandidatinnen aus dem Bezirk Mistelbach werden in der Weinviertel Show im Mistelbacher Stadtsaal auf die anderen Kandidaten aus dem Weinviertel treffen. Von den zwölf werden nur sechs ins Wald- und Weinviertel-Finale gehen.