Laa wird klimafit: Nicht alles braucht Licht

Erstellt am 12. August 2022 | 04:09
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Bürgermeisterin Brigitte Ribisch
Bürgermeisterin Brigitte Ribisch.
Foto: NÖN Archiv
Laa will Objektbeleuchtung dimmen oder abschalten, aber nicht nur das ist geplant.

Die Stadtgemeinde will klimafitter werden. „Laa war 2013 die erste Stadt im Weinviertel im „europäischen Programm energieeffizienter Gemeinden e5“ und beschäftigt sich seither systematisch mit der Optimierung von Ressourcen, Klima und Energie. In der aktuellen Situation werde ich derartige Maßnahmen nochmals intensivieren und auf ganz breite Beine stellen,“ erklärt Bürgermeisterin Brigitte Ribisch (ÖVP).

Bereits 2014 wurden in Laa über 70 Prozent der Straßenbeleuchtung mit einem Investitionsvolumen von rund 1,4 Mio Euro auf normgerechte und dimmbare LED-Anlagen umgestellt. Damit hat man dauerhaft 50 bis 60 Prozent der Energiekosten gesenkt. Die Optimierung erfolgte unentwegt, jetzt sollen sukzessive auch die restlichen Beleuchtungsanlagen umgestellt werden.

Damit nicht genug: Kurzfristig erfolgt eine Abschaltung oder Minimierung von gemeindeeigenen Effekt- und Objektbeleuchtungen im gesamten Gemeindegebiet. Der Betrieb der Klimaanlagen und Stand-by-Funktionen soll optimiert werden. Mittel- und langfristig ist eine schrittweise Optimierung von Heizungsanlagen in gemeindeeigenen Gebäuden geplant. Vor dem Sommer wurde etwa die Heizungsumstellung im Feuerwehrhaus Laa beschlossen. Auf dem Weg ist schon ein gemeindeinternes Energiepooling mit Photovoltaik-Anlagen für alle Gemeindehäuser. Dieses Projekt wird mit der Energiezukunft NÖ umgesetzt und erweitert bereits bestehende Anlagen.

Sicherheit soll weiterhin erhalten bleiben

„Als Vizepräsidentin des NÖ Gemeindebundes bin ich auch landesweit in erster Reihe mitengagiert, Energiesparmöglichkeiten für die Gemeinden zustande zu bringen. Dazu zählt vor allem die gesetzliche Optimierung bei der Straßenbeleuchtung. Dabei soll einerseits die (Verkehrs-)Sicherheit von Personen weiterhin erhalten bleiben, andererseits jedoch so viel wie möglich an Energie eingespart werden“, erklärt Brigitte Ribisch.

Sie habe zudem alle Mitarbeiter der Gemeinde-Dienststellen eingeladen, Vorschläge einzubringen. Alle Gemeinderäte sollen sich weiterhin einbringen können, außerdem können sich alle Bürger beteiligen. Konkrete Ideen an: buergermeisterin@laa.at