Melanie Erasim (SPÖ): Lkw-Verkehr von Landesstraßen verdrängen

Geht es nach der SPÖ, dann sollen der Lkw-Verkehr von den Landstraßen verdrängt werden, man spricht von einer Maßnahme gegen Mautflüchtlinge. Besonders betroffen in Bezirk Mistelbach: Der Korridor zwischen Drasenhofen und Laa und dann weiter Richtung Korneuburg und Hollabrunn.

Erstellt am 13. Oktober 2021 | 08:31
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SPÖ-Bezirksvorsitzende Melanie Erasim, SPÖ-Landesvorsitzender Franz Schnabl.
Foto: SPÖ

„Die Menschen im Bezirk Mistelbach und unsere Umwelt leiden aufgrund des Lkw-Verkehrs durch Lärm und Staub. Besonders entlang der Hauptverkehrsrouten ist die Situation belastend. Dazu kommt, dass die Sicherheit vor allem von Kindern und älteren Menschen nicht mehr gegeben ist“, weiß SPÖ-Bezirksvorsitzende Melanie Erasim.

„Wir im Bezirk ersticken vielerorts im Schwerverkehr“

Obwohl es in den Ortsdurchfahrten immer wieder zu schweren Unfällen  kommt, blockiert die ÖVP eine kilometerabhängige Maut für Lkw auf allen Straßen – nicht nur auf Autobahnen und Schnellstraßen. „Doch nur so können wir die Mautflüchtlinge stoppen, die mit ihren Schwerfahrzeugen den Menschen das Leben sogar in den kleinsten Orten schwer machen“, erklärt SPÖ-Bezirksvorsitzende Melanie Erasim.

Besonders betroffen sind aus Sicht der SPÖ die Bereiche zwischen Drasenhofen und Laa und dann weiter nach Korneuburg oder Hollabrunn: Da habe es früher nicht so viel Lkw-Verkehr gegeben.

„Wir im Bezirk Mistelbach ersticken vielerorts im Schwerverkehr, dank der ÖVP donnern die Lkw weiter durch unsere Ortschaften. Hier wird lieber die Lkw-Lobby bedient, als endlich im Sinne der Gesundheit und des Klimaschutzes zu handeln. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren. Die Transit-Lkw müssen raus aus den Gemeinden und im Idealfall auf die Schiene“, sagt Erasim.