Welturaufführung der Laienbühne „Gaude Ham“. Die Großkruter spielen die schwarze Komödie „Mett und Mörtl“.

Von Gerhard Brey. Erstellt am 13. Februar 2020 (13:48)
Mett und Mörtl, eine schwarze Komödie, zu der die Laienbühne „Gaude Ham“ einlädt und die man nicht versäumen sollte: Rainer Bauer, Andrea Duchac, Daniel Kögerler, Marion Flicker, Walter Duchac, Eva Eigner, Obfrau Christine Hiebner, Wolfgang Gruber, Lukas Gröpl und Johannes Böhm.
Gerhard Brey

Die Laienbühne „Gaude Ham“ wartet zu Jahresanfang mit einer Überraschung auf. Mit der schwarzen Komödie „Mett und Mörtl“ gab es tatsächlich eine Welturaufführung in der Großgemeinde.

Das Theaterstück wurde von einer Autorin aus Südhessen verfasst und gelangte in der Großgemeinde erstmals zur Aufführung. Vorab darf man sagen, dass dem Premierenpublikum mit diesem Theaterstück köstliche Unterhaltung geboten wurde. Das Stück gehört in keine „Nur lustiges Volksstück-Lade“. Es ist inhaltlich außergewöhnlich und überraschend. Ein Grund warum hierorts über die Geschichte nichts erzählt wird. Schließlich will man die Spannung und den Ausgang nicht vorwegnehmen.

Gespielt wird von den Laiendarstellern, wie das schon in den letzten Jahren absehbar war, von Jahr zu Jahr besser und auch professioneller. Da gehört ein großes Lob ausgesprochen. Auch die Regie wird immer gekonnter, perfekter und temporeicher. Sprachlich sind die Laienschauspieler allesamt sicher und sehr natürlich. Das „Text aufsagen“ gehört in die Anfänge des Theatervereins, der sich aus der Jugendbühne entwickelt hat. Hier ist ein Ensemble entstanden, das Spaß am Spielen hat und von dem man noch viel erwarten darf.