Retentionsbecken-Bauarbeiten am Stadelweg gestartet. Der Hüttendorfer Stadelweg wird als wasserführender Weg ausgebaut. Er soll Wasser in Retentionsbecken leiten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 29. November 2019 (05:57)
Startschuss für das Wasserschutzprojekt Stadelweg in Hüttendorf, das den Ort vor Schlamm aus den Feldern schützen soll.
Schönmann

Die Unwetter des Jahres 2016 haben gezeigt, dass der Stadelweg, ein in erster Linie landwirtschaftlich genutzter Agrarweg parallel zur Hauptstraße, seine Funktion als wasserführender Weg nicht erfüllt.

Um Überschwemmungen und Verschlammungen, wie sie damals der Fall waren, in Zukunft hintanzuhalten, wurde seitens der Abteilung WA3 des Landes NÖ eine Neugestaltung des Stadelweges inkl. dafür benötigter Auffangbecken und Überläufe neu ausgeschrieben und seitens der Gemeinde Mistelbach beschlossen. Anfang November wurde das Bauvorhaben begonnen, dessen Gesamtkosten sich auf etwa 650.000 Euro belaufen.

Was wird gebaut? Von Höhe der Siedlung am Eschen- bzw. Eichenweg bis zum bestehenden Retentionsbecken im Rosental wird der gesamte Stadelweg als wasserführender Weg ausgebaut und anschließend befestigt. In weiterer Folge kann das dort anfallende Regenwasser in die beiden Retentionsbecken hinter dem Pfarrzentrum bzw. im Rosental abgeleitet und anschließend zeitverzögert in den Vorfluter abgegeben werden. Nördlich des Stadelweges sorgt ein etwa acht Meter breiter Grünstreifen dafür, dass das vom Feld Richtung Ortschaft fließende Wasser abgebremst bzw. zurückgehalten wird.