Mistelbacher Soldaten bewachen kritische Infrastruktur. „Seit Montagmorgen sind 20 Soldaten des AAB3 Mistelbach im Assistenzeinsatz in Wien und bewachen kritische Infrastruktur“, berichtet Herwig Graf von der Kaserne Mistelbach.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 06. April 2020 (13:56)
Leere am Mistelbacher Kasernenhof: Die Soldaten der Corvid-19-Assistenzkompanie sind in Wien im Einsatz, bewachen schon systemkritische Infrastruktur und bereiten sich auf die Sicherung internationaler Einrichtungen vor.
Michael Pfabigan

Im Einsatz sind die Weinviertler Soldaten dabei kritischer Infrastruktur, 75 weitere Soldaten sind auf Einschulung bei der Landespolizeidirektion Wien und werden nach einer einwöchigen Schulung auch für Bewachung herangezogen. Höchstwahrscheinlich werden sie internationale Institutionen bewachen. Insgesamt stellt das AAB3 ein Kontingent von rund 150 Soldaten.

Mit 4. Mai wird auch die Jägerkompanie Korneuburg, eine Milizeinheit, die organisatorische von Mistelbach aus betreut wird, mobilgemacht. Das gab Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bei einer Pressekonferenz am Montag bekannt. Befüllt wird die Jägerkompanie Korneuburg mit unbefristeten Milizsoldaten und ehemaligen Mistelbacher Grundwehrdienern mit zeitlich begrenzter Übungsverpflichtung, das AAB 3 wird in der Gruppierungsphase für die Schulung der Soldaten sorgen.

Die Jägerkompanie Korneuburg ist eine von bestehenden zwölf Miliz-Jägerkompanien.
Warum heißt sie Korneuburg? Weil in der Planungsphase als wahrscheinlichstes  Aufgabengebiet im Einsatzfall im Landesverteidigungsfall die Sicherung des EVN-Großumspannwerkes in Bisamberg bei Korneuburg vorgesehen war

Infos für betroffene Milizsoldaten der Teilmobilmachung: 0664 622 43 64