Poysdorf

Erstellt am 18. September 2018, 11:45

von Werner Kraus

Hubertusmesse: Große Ziele für Jäger. Seit 2016 beleben die Jagdhornbläser ein altes Brauchtum wieder, ihr Ziel ist ein internationaler Bewerb.

Mit der Hubertusmesse in der Ried Enzenbrunn stellten sich die Kleinhadersdorfer Jagdhornbläser unter Hornmeister Thomas Rieder erstmals in neuer Tracht der Bevölkerung vor.

Begonnen hatte alles im November 2016, als sich einige Freunde familiär trafen, um gemeinsam die jagdlichen Ereignisse im Ort zu umrahmen. „Freunde und Bekannte, allesamt großartige Musiker, kamen dazu und so wurde der Entschluss gefasst, den Verein Jagdhornbläsergruppe Kleinhadersdorf zu gründen“, berichtet Obmann Andreas Simayr.

„Wir möchten gerne das jagdliche Brauchtum wieder mehr hervorheben“, ist auch Obmann-Stellvertreter und Hornmeister Thomas Rieder wichtig. In enger Partnerschaft mit der Jagdgesellschaft wurde die Idee der Hubertusmesse geboren. „Es soll ein jährlicher Fixpunkt auf diesem großartigen Platz werden“, hob Jagdleiter Klaus Hofer hervor. Der idyllische Platz verbindet die Natur des Weinviertels mit Wald, Feld und natürlich dem Wein.

Auch die Jagdhornbläser haben große Ziele: „Wir möchten gerne bei einem internationalen Bewerb mit dabei sein“, schwärmt Adam Simayr über die Zukunftspläne.

Bei der von Pfarrer Franz Muck zelebrierten Hubertusmesse waren auch Bezirksjägermeister Gottfried Klinghofer, Hegeringleiter Andreas Berger, Oberschützenmeister Josef Kohzina und Bezirkshornmeister Josef Lehner mit dabei. Klinghofer gratulierte den Musikern zu ihrem Entschluss, sich hier als Jagdhornbläser zu formieren. Er selbst hat durch sein Mitwirken bei der Jagdhornbläsergruppe Zayatal eine besonders enge Bindung zur jagdlichen Musik.