Achtung und Coronakrise. Über die bunten Koalitionen in Mistelbach & Wolkersdorf.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 13. Mai 2020 (05:24)

Wolkersdorf hat seit einem Jahr eine Regenbogenregierung, in der alle Parteien – außer einer – ohne Streit zusammenarbeiten. In Mistelbach arbeiten ebenfalls alle bis auf eine Fraktion in der Stadtregierung zusammen.

Der Unterschied liegt in der Größe der verbliebenen Oppositionspartei: In Mistelbach ist es die FPÖ mit einem Mandat. In Wolkersdorf ist es die stimmenstärkste Gruppierung im Gemeinderat, die frühere Bürgermeisterinnenpartei ÖVP.

Was hat sich geändert? In Wolkersdorf haben sich die Vorzeichen geändert, weniger Getöse gibt es bei Streitthemen wohl nicht. Wiewohl man schon versucht, achtsamer miteinander – auch mit der Opposition – umzugehen. Und auch in Mistelbach sucht man den Gleichklang.

Große Projekte konnten beide Stadtregierungen noch nicht umsetzen: Die Coronakrise lähmte das Gemeindeleben und wird jetzt für ein sattes Budgetloch sorgen, das keinen großen Spielraum zulassen wird.