Blöd sterben lassen

Erstellt am 07. September 2022 | 05:42
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über den Eiertanz mit dem Amtsgeheimnis in der Gemeinde Kreuzstetten.

„Geh Adi, sag jetzt nichts mehr“, bremste ein SPÖ-Parteifreund Bürgermeister Adi Viktorik ein, als er zu Details bei einem Bauprojekt anhob. Diese Infos hätten in der Öffentlichkeit noch nichts zu suchen. Dieses Verhalten ist symptomatisch für die Informationspolitik in der kleinen Gemeinde.

Ja: Das SPÖ-regierte Kreuzstetten ist ein politischer Battleground. Die ÖVP tut alles, um den Roten das Leben schwer zu machen, und wird im Gegenzug bei aktuellen Planungsinfos auf Diät gesetzt.

Eine Bürgerinfo-Veranstaltung zu einem seit Jahren heiß diskutieren Bauprojekt, wie das junge und begleitete Wohnen am Kirchenplatz, eine Stunde vor der Gemeinderatssitzung anzusetzen, bei der das Projekt beschlossen werden soll, geht aber über diese Info-Schmalkost hinaus.

Das ist eine bewusste Frotzelei der Bürger. Abseits jeglicher Parteipolitik.