Leben mit dem Provisorium. Über den nötigen Ausbau des Wolkersdorfer Gymnasiums.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 20. Mai 2020 (05:09)

Da wiehert der Amtsschimmel aber kräftig: Im aktuellen Ausbauprogramm für die Bundesschulen wurde das Wolkersdorfer Gym mit dem Status „Überlegungen und Planungen für eine Erweiterung in den nächsten zehn Jahren“ definiert.

Jetzt ist es halt so, dass Wolkersdorfer Gym-Schüler schon jetzt in Containerklassen untergebracht sind, weil das reguläre Schulgebäude zu klein ist. Potenzielle Erweiterungsflächen hat die Stadtgemeinde bereits am Nachbargrundstück reserviert. Ob sich da ein Zu- oder Ausbau des Schulgebäudes noch weitere zehn Jahre hinauszögern lässt, ist fraglich und ob nach der Coronakrise das notwendige Geld für derartige Investitionen da ist, ist noch ungewisser.

Zu bedenken ist auf jeden Fall, inwieweit bei einem Ausbau die Klassenkapazitäten aufgestockt werden: Denn ein massiver Ausbau räumt die Mittelschulen der Region leer und gräbt dem Gym Laa, der zweiten gymnasialen Langform im Bezirk, das Wasser ab.