Kultur im Park mit gekürztem Programm. Theater und Kabarett wurden teilweise in den August verschoben. Das Ziel, Schulden tilgen zu können, wird nicht aufgehen.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 05. Juni 2020 (05:59)
Kultur im Kronberger Park wird stattfinden, allerdings in einer verkürzten Variante. Der geplante Schuldenabbau wird sich nach der Saison 2020 nicht ausgehen.
zVg

Aufgeben tut man in Österreich einen Brief und sonst nichts: Josef Romstorfer, Initiator des Kronberger „Kultur im Park“-Programmes, ließ sich von der Coronakrise nicht in die Absage treiben und kündigte schon zu Beginn der Coronamaßnahmen an, dass das Programm durchgezogen und in den August verschoben werden soll.

Ein Plan, der jetzt aufzugehen scheint: Jetzt gebe es endlich Planungssicherheit, sagt Romstorfer: „Eine Absage war für mich deshalb die letzte Option, weil ich mit ganzem Herzen an dem Projekt hänge. Da ich von Grund auf Optimist bin, hätte ich bis zum letzten Absagemoment Ende Mai zugewartet.“

In leicht verkürzter Form wegen der Absagen von Gery Seidl, Tricky Niki und Vienna Rock Circus, kann „Kultur im Park“ nun doch stattfinden, freut sich Romstorfer: „Alle bereits gekauften oder reservierten Tickets behalten zu den Ersatzterminen ihre Gültigkeit.“

Was ändert sich? Durch die Auflagen der Regierung wegen Corona können die Sitzplatzbuchungen nicht eingehalten werden, die Sitzplätze werden vor Ort zugewiesen. Die geringere Platzzahl im Zuschauerraum und dadurch geringeren Einnahmen werden zu weniger Einnahmen bei Eintrittsgeldern und im Buffetbereich führen.

„Auch unsere Sponsoreneinnahmen sind eingebrochen. Unser Plan für heuer wäre gewesen aus den roten Zahlen, die wir seit dem schlechten Jahr 2018 mitschleppen, herauszukommen“, sagt Josef Romstorfer: „Das wird sich leider nicht verwirklichen lassen, aber ich hoffe, dass unser Angebot von den Zuschauern zahlreich angenommen wird und wir somit halbwegs gut durch die Krise kommen, um auch in den kommenden Jahren Kultur im Park anbieten zu können.“