Staatz: Muck als Stammgast im Schlosskeller. Für Stammgäste der Kultakomben wird der Konzertabend im Schlosskeller ein ganz besonderes Vergnügen gebracht haben, denn der erfolgreiche Jungmusiker Daniel Muck und sein langjähriger Freund Florian Klinger traten nun bereits das fünfte Mal im Staatzer Kulturkeller auf, immer in einer anderen Formation und stets ein wenig ausgereifter.

Von Ingrid Fröschl-Wendt. Erstellt am 14. Mai 2019 (08:54)
Ingrid Fröschl-Wendt/Kulturzentrum Staatz
Daniel Muck und Florian Klinger, Musikalische Freunde seit mehr als 10 Jahren gaben mit ihrem fünften Auftritt im Staatzer Schlosskeller eine Probe ihrer musikalischen Weiterentwicklung.

Vergangenen Dienstag brachten sie mit ihrem Programm „Just Friends“ auf Vibraphon und Bassgeige Lieblingsstücke auf ihrer Schulzeit, wie „The girl von Ipanema“, Jazzstandards in der ihnen eigenen Interpretation, „Night in tunesia“, aber auch Eigen-Kompositionen der beiden: Daniel Mucks: „Heavy traffic“, das übrigens auch vor Jahren hier schon zu hören war, und Florian Klingers: „Shadows“.

Weil Daniel Muck aber schon immer gerne ein Grenzgänger ist, scheute er sich nicht, in den Jazz auch eine ganz andere Musikrichtung ein zu bauen, wie „Inventionen“ im Stil von Bach, „Remember Village“, das sich mit dem Rhythmus des Ragtime beschäftigt und mit dem Wienerliedklassiker „Heut kommen Engerl“ oder Simone Mucks „Staatzer Liad“wurde auch die Volksmusik in den feinen Groove der beiden Jazzer gekleidet.