Durch Brand alles verloren. Zwei Frauen (94 und 72) stehen vor dem Nichts. Hilfe wird erbeten.

Von Susanne Bauer. Erstellt am 16. April 2021 (03:41)
Das komplette Inventar des Hauses ist kaputt. Haushaltsversicherung gibt es keine.
FF Laa

„Als meine Oma pflegebedürftig wurde, zog sie mit meiner Mutter nach Laa in ein kleines Haus, welches die beiden mieteten. Meine Oma ist jetzt 94 Jahre alt, die Mutter 72. Beide heißen Hedwig und beide werden von uns liebevoll Hedi genannt“, erzählt Enkelsohn Walter Fejtek.

Am 23. März, um 12 Uhr, brach in dem kleinen Haus ein Brand aus. Obwohl insgesamt sechs Feuerwehren rasch vor Ort waren, wurde die komplette Küche, der Wintergarten und einiges an Inventar in den angrenzenden Räumen aufgrund der entstandenen Hitze zerstört. Laut Gutachter darf auch nichts mehr aus dem Haus verwendet werden.

Oma Hedi wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung in ihrem Zimmer und auch wegen ihrer Pflegebedürftigkeit mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Mistelbach geflogen. Da ihr Zustand stabil war, kam sie noch am selben Tag nach Laa zurück.

Die beiden Damen sind momentan bei einer Bekannten untergebracht, planen aber, in Laa zu bleiben und hier eine Wohnung zu mieten. Da sie durch den Brand alles verloren haben und es noch nicht geklärt ist, ob der Schaden durch eine Versicherung gedeckt ist – eine Haushaltsversicherung gibt es leider nicht – startete die Lebensgefährtin des Sohnes einen Spendenaufruf in den sozialen Medien.

„Meine Mutter ist auch sehr traurig, dass bei dem Brand ihre Eulensammlung zerstört wurde. Diese bestand aus Figuren, Bildern Polster und einfach allem, was mit Eulen zu tun hat. Sie möchte nun ganz einfach mit einer neuen Sammlung beginnen“, erzählt Fejtek. Wenn Sie Oma Hedi und Mama Hedi finanziell unterstützen möchten:

https://betterplace.me/brand-bei-den-familie-von-oma-hedi.