Sekt des Jahres: „Viel Tüftelei und Liebe zum Detail“. Veltlinersekt aus dem Hause Zuschmann-Schöfmann von Gault Millau prämiert.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 07. Dezember 2019 (05:57)
Der Sekt des Jahres 2020 kommt aus dem Hause Zuschmann-Schöfmann in Martinsdorf: Else Zuschmann-Schöfmann und Peter Schöfmann (Mitte) mit Chefredakteurin Martina Hohenlohe und Herausgeber Karl Hohenlohe.
Philipp Lipiarski

„Grüner Veltliner brut nature, Große Reserve 15“ aus dem Weingut Zuschmann-Schöfmann ist der Sekt des Jahres 2020. Das sagt der renommierte Restaurantführer Gault Millau.

„Er war die große Überraschung in unserer heurigen Sekt-Blindverkostung. Der Sekt ist geprägt von Eleganz, er spiegelt seine Herkunft wundervoll wider“, heißt es im Restaurantführer. Die Trauben des sortenreinen Veltliner-Jahrgangssekts stammen zur Gänze aus Martinsdorfer Lagen und werden Anfang September per Hand gelesen. Ganztraubenpressung und Abtrennung des Pressmosts bilden die Basis für den Sekt, der nach der traditionellen Methode der Flaschengärung hergestellt wird.

"Unsere Sekte werden zu 100 Prozent in Handarbeit hergestellt"

„Diese Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung unserer jahrelangen Tüftelei und Liebe zum Detail“, freut sich das Winzerpaar Else Zuschmann-Schöfmann und Peter Schöfmann: „Unsere Sekte werden zu 100 Prozent von der Traubenlese bis zum Degorgieren in Handarbeit in unserer Sekterei hergestellt.“

Wie beschreiben die Winzer eigentlich ihren Sekt des Jahres selbst? „Helles Goldgelb, strahlend, feine Perlage. Feiner Duft nach Apfel, dezente würzige Aromen, vielschichtig und verspielt. Am Gaumen cremige Konsistenz, straff, gut eingebundene Säure. Mineralisch, langer Abgang, elegant und animierend“, beschreiben die beiden Schöfmanns ihren „Grüner Veltliner brut nature, Große Reserve 15“.