Mistelbach

Erstellt am 10. März 2018, 04:00

von Michael Pfabigan

Faszination der Pyramiden im MAMUZ. MAMUZ spannt heuer den Bogen von der Errichtung der Bauwerke bis ins Heute.

Das MAMUZ widmet sich der „Faszination Pyramiden“. Links: Kurator Christian Tietze, Landesrat Karl Wilfing, MAMUZ-Chef Peter Fritz. Unten: Impressionen aus der Ausstellung.  |  atelier olschinsky

MAMUZ (2), Pfabigan  |  MAMUZ

Wie wurden die Pyramiden gebaut? Waren alle Pyramiden gleich? Und warum faszinieren uns die monumentalen Bauwerke noch nach 5.000 Jahren?

„Die Faszination Pyramiden ist ja nichts, das endet“, sagt MAMUZ-Chef Peter Fritz. Deshalb schließe die neue Ausstellung „Faszination Pyramiden“ dort an, wo das Thema Stonehege geendet hatte: Beim Brückenschlag in die Jetztzeit, beim Thema, wie Pyramiden heute erlebt und verwendet werden.

Denn, abgesehen von den alten Ägyptern, erfreut sich das Motiv der Pyramide und des Obelisken spätestens seit der napoleonischen Zeit anhaltender Beliebtheit. Letztere sind nahezu in jedem Ort zu finden.

Kurator Christian Tietze, Landesrat Karl Wilfing, MAMUZ-Chef Peter Fritz. Unten: Impressionen aus der Ausstellung.  |  Pfabigan

Entsprechend zerfällt die Ausstellung in zwei Teile: einen, der sich um den Bau der Weltwunder (die Cheops-Pyramide zählt dazu) dreht; und einen, der aufzeigt, wie spätere Generationen immer wieder auf das Modell der Pyramide zurückgegriffen haben – und das begann schon bei den alten Römern.

Hochkarätig sind die gezeigten Objekte, die Versicherungswerte sprengen alle bisherigen MAMUZ-Dimensionen. Leihgeber sind Museen aus Vaduz, Basel, Leipzig, Hannover, Berlin oder das Kunsthistorische Museum Wien.

„Wir kennen die Pyramiden alle - zumindest vom Foto her“, weiß Landesrat Karl Wilfing, der die Schau eröffnete: „Tausende haben versucht, ihre Geheimnisse zu ergründen. Und trotzdem bleiben noch viele Geheimnisse offen.“

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