Vorfreude aufs Wirtshaus in Paasdorf. Anfang November will die Wirtsfamilie Gartner ihr „Schmankerl Eck“ eröffnen.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 26. September 2020 (04:42)
Isolde und Franz Gartner können es kaum erwarten:Bald bewirten sie in Paasdorf, das alteWirtshaus hatte es ihnen schon lange angetan.Böhm
zVg/Christian

Für Wirtin Isolde Gartner ist ein Traum wahr geworden: „Wir haben uns schon vor drei Jahren um das Wirtshaus in Paasdorf beworben, und jetzt hat es endlich geklappt!“ Gartner und ihr Mann Franz eröffnen - wenn alles nach Plan verläuft - mit 5. November das „Paasdorfer Schmankerl Eck“. Die letzten drei Jahre haben sie im Landgasthaus Gartner in Hörersdorf aufgetischt, das sie mit 31. Oktober aufgeben.

„Das Gasthaus in Hörersdorf ist schön, es ist ein Neubau. Ich wollte aber immer ein altes Wirtshaus haben, das viel erzählen kann“, so Gartner. Ganz klar also, dass sie sich für die Paasdorfer Gaststätte begeistern konnten. „Wir werden dort ein klassisches Wirtshaus eröffnen, Hausmannskost ist unser Schwerpunkt. Neu wird aber sein, dass wir auch vermehrt vegetarische Speisen anbieten wollen“, kündigt Gartner, deren Mann die Gäste bekocht, an.

„Hoffe, dass es bald Nachfolger gibt“

Derzeit wird im neuen Wirtshaus fleißig geplant und modernisiert. Besonders angetan hat es Gartner der Gastgarten mit einem großen Baum als Schattenspender. Die erfahrenen Wirte werden unter der Woche Mittagsmenüs anbieten, von Donnerstag bis Samstag wird auch abends geöffnet sein. „Da werden auch leichte Speisen auf der Karte stehen, da die Meisten am Abend nichts Deftiges mehr essen wollen“, weiß Gartner, die für den Service verantwortlich ist. Montag ist Ruhetag.

Gartner freut sich schon auf ihre neue Gaststätte. „Hinzu kommt, dass wir in Herrnleis zuhause sind, also ganz in der Nähe.“ Für die Einrichtung sind keine großen Anschaffungen mehr nötig: „Ein großer Vorteil für uns ist, dass wir für Hörersdorf alles neu einrichten mussten. Wir haben also alle wichtigen Geräte bereits“, erklärt Gartner. Ihr Wunsch wäre, dass sich für Hörersdorf bald ein Nachfolger findet und somit eine Übergabe möglich ist.