In Poysbrunn wird das „Dschungelbuch“ neu erzählt. Im Dschungel des Schlosses wird heuer das „Dschungelbuch“ neu erzählt.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 14. Juni 2019 (04:00)
Michael Pfabigan
Poysbrunn wartet auf das Dschungelbuch: Balu Christian Kohlhofer, KingTobias Eiselt, Intendantin Nina Blum, Mogli Patrizia Leitsoni und BaghiraJohannes Kemetter.

Heuer werden Schloss und Garten Poysbrunns zum indischen Dschungel. Der Märchensommer inszeniert heuer „Das Dschungelbuch – neu gebrüllt“, eine Bearbeitung des bekannten Stoffes rund um Mogli, Balu und Shir Khan.

„Allerdings ist bei uns Mogli ein Mädchen“, erzählt Intendantin Nina Blum. Wobei: Das Geschlecht spielt für die kleine Mogli keine Rolle. Da sie von Wölfen aufgezogen wurde, fühlt sie sich als Wolf. Wesentlicher Unterschied zum Originalstoff: Am Ende taucht Moglis Vater auf: „Das zeigt die Zerrissenheit von Mogli zwischen den Welten des Dschungels und der Menschen“, sagt Nina Blum.

Bei den Hauptdarstellern konnte sie wieder auf ihr „Dreamteam“ der Vorjahre zurückgreifen: Publikumsliebling Christian Kohlhofer spielt den basisgechillten Balu mit schwerer Honigabhängigkeit, Daniel Ogris Moglis Vater. Mogli selbst wird von Patrizia Leitsoni gespielt. Sie war vor zwei Jahren Aladins Jasmine. Valentina Frais spielt die Wolfsmutter Raksha.

Das Buch zum Stück schrieb wieder Michaela Riedl-Schlosser: „Der Märchensommer ist für mich immer spannend, wie Weihnachten“, schwärmt sie: „Wir wollen den Stoff mit Humor zu unserem machen. Es ist aber spannend, zu sehen, wie sich die Charaktere während der Probenarbeiten entwickeln“, sagt die Autorin. Die laufen übrigens bereits auf Hochtouren, denn Premiere ist am 4. Juli.