Volksschule wird zu klein: Neue Räume sollen kommen

Erstellt am 28. März 2020 | 06:21
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Die Volksschule in Pillichsdorf wird an 22 neue Schüler angepasst.
Foto: Kobelkoff
Aufgrund vieler Neuzugänge müssen neue Räume geschaffen werden.

Im Herbst erwartet die Volksschule Pillichsdorf 22 neue Schüler – an sich positiv, doch der große Zuwachs ist ein Problem für eine kleine Volksschule: Eine Zusammenlegung von Klassen wird nicht mehr möglich sein, daher werden nach den Ferien vier neue Klassenräume benötigt.

Das plant Bürgermeister Erich Trenker (SPÖ) deshalb für das nächste Schuljahr: Die Nachmittagsbetreuung wird in Container neben der Schule ausgelagert und der Hortraum wird für die schulische Nutzung angepasst. „Da erste Gespräche nach meinem Amtsantritt mit Experten gezeigt haben, dass ein Um- bzw. Ausbau der Volksschule bis zum Beginn des Schuljahres 2020/21 nicht realisierbar sein wird, wurde nach Alternativen gesucht“, erklärt Trenker die Hintergründe.

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Foto: zVg

Turnsaal entspricht nicht mehr Vorgaben

Einen Umbau hat allerdings auch der Turnsaal notwendig, da dieser nicht mehr den Vorgaben des Landes NÖ entspricht – das Schulgebäude ist bereits über 100 Jahre alt. Ein neuer Turnsaal soll nahe der Volksschule entstehen und auch als Veranstaltungssaal genutzt werden können. Den bisherigen Turnsaal möchte Ortschef Trenker als Raum für die Nachmittagsbetreuung nutzen. Angepeilt ist dafür das Schuljahr 2021/22.

Für die Oppositionsparteien WIR, UI und MHUM greift das Vorhaben des Bürgermeisters zu kurz: „Unter Einbindung der Bevölkerung und gemeinsam mit Experten soll ein modernes Bildungszentrum für unsere nächsten Generationen geschaffen werden“, sagen die drei Fraktionen. Ein Vorbild sehen sie in der der Modernisierung der Volksschule Bad Pirawarth.