Willy Plechatys Lebenswerk präsentiert. Anlässlich des 20. Todestages des Lehrers und Künstler Willy Plechaty wurde im Nachtwächterhaus bei der Stadtpfarrkirche eine Sonderausstellung eröffnet.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. April 2019 (04:47)

Dabei war auch der größte, lebende Poysdorfer Künstler Leopold Strobl anwesend. Mit dabei auch Irene Koller, die Nichte des Künstlers, die viele der Bilder als Leihgabe zur Verfügung stellte.

Bürgermeister Thomas Grießl, der Willy Plechaty als Englischlehrer hatte, dankte im Besonderen Elfriede Lenk für die Initiative zu dieser Ausstellung.

In der Ausstellung werden 31 Werke gezeigt, welche die große Vielfalt und Breite Plechatys Schaffens repräsentieren. Er verstand es, alte Meister wie Waldmüller oder Ludwig Richter zu kopieren. Im ersten Raum sticht „Thusnelda im Germanenzug“, ein Aquarell nach Piloty hervor.

Plechaty, geboren 1924, musste knapp nach der Matura einrücken. Er wurde gegen Kriegsende verwundet und verdiente sich danach sein Studium durch die Arbeit in der Keramikfabrik in Gmunden. 1942 entstand sein erstes Bild, 1999 verstarb er.