Hotel und Büros geplant. Andrea und Franz Pichler wollen 120-Betten-Hotel und spusu-Bürogebäude am Ortsrand von Asparn errichten.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 23. September 2020 (04:36)
Auf diesem Hanggrundstück neben der Straße nach Mistelbach wollen Andrea und Franz Pichler ein Bürogebäude für den Mobilfunker spusu und ein Vier-Stern-Superior-Hotel errichten.
MichaelPfabigan, Werner Kraus

Mobilfunker spusu will direkt an der östlichen Ortseinfahrt ein Firmengebäude für bis zu 200 Mitarbeiter und ein Vier-Sterne-Superior-Hotel mit 60 Doppelbetten errichten. Den Grund dafür haben sich Andrea und Franz Pichler bereits gesichert, derzeit läuft das Umwidmungsverfahren für das Hanggrundstück neben der Straße Richtung Mistelbach.

Andrea und Franz Pichler
MichaelPfabigan, Werner Kraus

In der jüngsten Gemeinderatssitzung traf der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss, dass die Pichlers bei der Umwidmung unterstützt werden. Im Gegenzug versichern Franz und Andrea Pichler die geplanten Gebäude definitiv errichten zu wollen.

„spusu wächst und braucht laufend mehr Platz im Büro. Und ein Hotel war immer schon eine unserer Leidenschaften“, sagt Andrea Pichler. Sie, Chefin der Help mobile GmbH und Franz Pichler, Chef des Mobilfunkers spusu, sind Olgersdorfer und wollen in ihrer Heimat das Projekt umsetzen.

Firmengebäude und Hotel sollen von der Straße nach Mistelbach und einer Zufahrtsstraße im Bereich eines heutigen Feldweges erschlossen werden. Am tiefen Ende des Grundstücks wird das Firmengebäude errichtet: Zwei Etagen mit Tiefgarage.

Das Hotel würde dann an der Asparn zugewandten Seite am Hang errichtet: 60 Zimmer auf zwei Etagen, ein Restaurant und ein Spabereich, sowie ein Teich in einer Parkanlage zwischen Bürogebäude und Hotel wären geplant. Offen ist noch, ob auf die Zimmeretagen ein Penthouse oder ein Festsaal aufgesetzt wird. Beides wäre grundsätzlich möglich. Der Reiz der Anlage: Das Bürogebäude liegt vom Hotel aus gesehen unter dem Niveau der Terrasse und behindert den Blick auf die Weinviertler Landschaft Richtung Süden nicht. „Diese Hanglage hat uns besonders gut gefallen“, verrät Andrea Pichler. Für sie gibt es Synergieeffekte von Bürogebäude und Hotel: Denn die Mitarbeiter sollen dann auch den Wellness- und Fitnessbereich und das Restaurant des Hotels nutzen können. Noch ein Pluspunkt: Der Standort ist ohne Ampel von der Autobahnabfahrt her rasch erreichbar.

„Am liebsten würden wir im kommenden Jahr mit dem Bau starten“Andrea Pichler

„Für uns ist wesentlich, dass der Verkehr zu Bürogebäude und Hotel nicht durch den Ort fahren muss“, sagt Werner Baltram (SPÖ), der das Projekt im zuständigen Gemeinderatsausschuss behandelt. Die Aufschließungskosten für das Grundstück werden sich in Grenzen halten, da das Projektgelände an den Ort grenzt und der Sammelkanal auf der anderen Straßenseite Richtung Zaya verläuft.

„Am liebsten würden wir im kommenden Jahr mit dem Bau starten“, sagt Andrea Pichler, allerdings brauchen die behördlichen Verfahren Zeit: „Das Schwierigste wird die Umwidmung werden“, glaubt Bürgermeister Manfred Meixner (ÖVP). Er rechnet damit, dass das Verfahren noch bis Jahresende oder darüber hinaus dauern wird.

Dass die Gemeinde die Umwidmung unterstützt, dafür waren alle Gemeinderäte.