Mit Neubau geht für FF ein Traum geht in Erfüllung. Mit dem Neubau erfüllt sich für die Reintaler Wehr ein großer Wunsch.

Von Gerhard Brey. Erstellt am 06. Juni 2020 (06:05)
Viele freiwilligeHelfer sind derzeit beim Neubau des FF-Hauses im Einsatz: Bürgermeisterin Doris Kellner, Kommandant-Stv. Gerald Spangl, Karl Spangl, Benjamin Ertl, Jürgen Roob, Ranbo Hasimovic, Kommandant Roland Schuster.
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Der Traum eines neuen Feuerwehrhauses geht für die Bernhardsthaler Katastralgemeinde Reintal nun in Erfüllung.

„Dafür war eine lange Vorbereitungszeit notwendig. Zuerst die beengten Platzverhältnisse, dann der zaghafte Wunsch nach einem neuen Gebäude, die ersten Planungen und bis zur Finanzierung und Machbarkeit sind dann noch einige Jahre vergangen“, erzählt Kommandant Roland Schuster.

Reserveflächen für potenzielle Erweiterung vorhanden

Die Gemeinde tritt als Bauherr auf: Sie hat das Grundstück zur Verfügung gestellt und Bürgermeisterin Doris Kellner und Ortsvorsteher Edmund Ertl haben das Bauvorhaben von der ersten Sekunde an voll unterstützt und gefördert.

Allerdings sind bis zur Fertigstellung, die in etwa für Ende 2021 geplant ist, noch viele Arbeiten zu erledigen: Der Rohbau wird aber bereits in drei bis vier Wochen komplett stehen und einen ersten Eindruck vermitteln, was man gemeinsam schaffen kann.

Bürgermeisterin Doris Kellner packt bei der Getränkeversorgung selbst mit an.
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Die FF-Kameraden und auch mehrere Reintaler arbeiten seither ehrenamtlich am Bau mit. Einige Helfer haben sich sogar dafür Urlaubstage genommen.

Reintalerinnen, die auch helfen wollen, finanzieren das Essen und kochen jeden Tag frisch für die Helfer: Da gab es schon Schweinsbraten, Rindschnitzel, Gulasch bis hin zur Libyschen Suppe und natürlich auch Kuchen und Kaffee.

Nicht nur, dass das neue FF-Gebäude mehr Platz bietet, es sind auch Reserveflächen für eine potenzielle Erweiterung vorhanden. Jedenfalls können im Neubau dann in der Fahrzeughalle zwei große Einsatzfahrzeuge abgestellt werden.

Auf der Rückseite ist zusätzlich Platz für ein Mannschaftsfahrzeug unter Dach vorhanden. Natürlich gibt es weiters eine zeitgemäße Garderobe, mehr Platz für die Einsatzuniformen, Lagerraum für die Gerätschaften und ausreichend Sanitärraume.