Hollabrunner Jungjäger trainieren in Mistelbach. Dieser Tage waren einmal mehr Hollabrunns Jagdkartenwerber und künftige Jägerinnen und Jäger zu Gast beim Schützenverein-Mistelbach. Der Grund dafür war ein Teil der gegenwärtigen Ausbildung zur Erlangung der ersten NÖ Jagdkarte.

Von Büro Mistelbach. Erstellt am 26. Juli 2021 (07:07)
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Ausbildungsleiter Klaus Ofner mit Unterstützung von Hans Angster und den motivierten angehenden Jungjägerinnen und Jungjägern aus dem Bezirk Hollabrunn.
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Seit Anfang 2019 sind auf Grund einer Waffenrechtsnovelle, unter bestimmten Voraussetzungen, Jägerinnen und Jäger mit gültiger NÖ Jagdkarte berechtigt, im Jagdbetrieb eine Faustfeuerwaffe zu führen. Dies ist der Grund dafür, dass die Schulung und Ausbildung im ordnungsgemäßen Führen, in der sachgemäßen Handhabung und im sicheren Schießen mit Pistole und Revolver ins Ausbildungsprogramm des NÖ Jagdverbandes aufgenommen wurde.

Nach Absprache unter dem Bezirksjägermeister von Hollabrunn,  Wolfgang Strobl, mit der Hollabrunner Ausbildungs- und Prüfungskommission, vertreten durch  Klaus Ofner sowie mit Oberschützenmeister Josef Kohzina vom Schützenverein-Mistelbach, findet genau diese wichtige praktische Ausbildung beim Schützenverein-Mistelbach statt.

Die Faustfeuerwaffenstände, der „Laufender-Keiler“-Stand, die drei verschiedenen und abwechslungsreichen Wurfscheiben-/Tontaubenstände als auch die Möglichkeit des Schießens mit Flintenlaufgeschossen und auch die dynamischen Schießmöglichkeiten sind Gründe dafür, dass neben den vielen Sportschützen auch immer mehr Jägerinnen und Jäger aus ganz Niederösterreich, auch aus Wien und vereinzelt auch aus anderen Bundesländer und aus unseren Nachbarstaaten zum Schützenverein Mistelbach kommen.

Erwähnenswert sind auch die Möglichkeiten des Schießens mit Luftdruckwaffen, welche vermehrt durch Kinder und Jugendliche und deren Erziehungsberechtigten genützt werden.