Bürgermeister schrieb Diplomarbeit über Nahversorgung . Im Zuge der Ausbildung zum Kommunalmanager ist Fröschls Ziel ein Vollversorger im Ort.

Von Stefanie Markon. Erstellt am 18. Januar 2019 (04:00)
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Bürgermeister Daniel Fröschl freut sich über den erfolgreichen Abschluss zum diplomierten Kommunalmanager.

Der Staatzer Bürgermeister Daniel Fröschl (ÖVP) hat die Ausbildung zum Diplomierten Kommunalmanger abgeschlossen. Die Ausbildung dauerte ein Jahr und bedeutete harte Arbeit in unterschiedlichsten Modulen. Sie reichten von „Die Gemeindeordnung“, „Raumordnung und Baurecht“ sowie „Abgabewesen und Finanzhaushalt“. Insgesamt wurden elf derartige Blöcke, die sich teilweise über das Wochenende erstreckt haben, besucht.

Abschließend musste eine schriftliche Diplomarbeit abgegeben werden. Bürgermeister Fröschl wählte das Thema „Nahversorgung im ländlichen Raum am Beispiel der Marktgemeinde Staatz“. „Es ist sehr wichtig, gerade auch auf Ebene der Gemeinde, sich weiterzubilden“, so Fröschl.

„In meiner Diplomarbeit beschäftigte ich mich mit der Frage, wie die Nahversorgung in den 1970ern in den Landgemeinden war und wie sie heute ist. Früher hatte beispielsweise jede Ortschaft einen Nahversorger. Er war gleichzeitig Treffpunkt für die Gemeinde, Trafik und Lebensmittelhändler. Heute gibt es nur noch den Dorfladen in Ameis, die Bäckerei in Staatz und das Lagerhaus in Staatz. Das Problem dabei sind die beschränkten Öffnungszeiten und das man nur das Notwendigste bekommt“, schildert Fröschl.

Ziel: Vollversorger für Staatz

Das große Ziel wäre, einen Vollversorger für Staatz zu bekommen. Vorteile davon wären, dass es mehr Jobs im Ort gäbe und die Bürger - vor allem die älteren - rund um die Uhr einkaufen könnten.

In den kleineren Orten soll ein Kühlschrank aufgebaut werden, um das Nötigste bereitzustellen zu. „So ist man viel flexibler und kann auch direkt im Ort einkaufen“, meint Fröschl.