Staatz

Erstellt am 12. Juni 2018, 13:48

von Ingrid Fröschl-Wendt

Gedenkfeier: „Mögliche Gefahren nicht vergessen“. Nach dem Krieg wurden die Bewohner von Wostitz vertrieben. Bei einer Feier erinnerte man sich der Ereignisse.

Die Ehrengäste und die Musikanten trafen bei der Gedenkfeier amWostitzer Denkmal zusammen.  |  Ingrid Fröschl-Wendt

Seit 31 Jahren ist das Wostitzer Denkmal einen Tag vor dem großen Südmährertreffen in Kleinschweinbarth Ziel einer Gedenkfeier ehemaliger Bewohner von Wostitz. Zu den berühmtesten Wostitzern zählen Alt-Landeshauptmann Siegfried Ludwig und Landeskapellmeister Anton Kornherr.

Auch heuer kam wieder eine Schar ehemaliger Südmährer, um sich gemeinsam der historischen Geschehnisse zu erinnern. Bürgermeister Daniel Fröschl bat, das auch der Jugend gegenüber zu tun. „Wir leben in sehr bewegten Zeiten. Ich möchte Sie deshalb in die Pflicht nehmen, diese Ereignisse den Jungen weiterzugeben, damit Derartiges nicht wieder passiert.“ Landschaftsbetreuer Franz Longin freute sich über die Aufnahme in Staatz. „Ein derartiges Denkmal wie in Staatz ist eine Seltenheit.“ Und er warnte vor der Zukunft: „70 Jahre Friedfertigkeit sollten uns nicht mögliche Gefahren vergessen lassen.“

Zur musikalischen Umrahmung der Veranstaltung spielte wieder ein Ensemble des Musikvereines Staatz auf, ihrem Ehrenkapellmeister Kornherr und allen ehemaligen Wostitzern zu Ehren.