Das „Rosa Ei“ ist zurück

Erstellt am 18. Mai 2022 | 05:39
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Freuen sich über die Wiederaufstellung des Kunstwerkes: Ines Turian, Geschäftsführerin der Privatstiftung Franz West, Altbürgermeister Johann Strick, Katharina Blaas-Pratscher, damalige Betreuerin Kunst im öffentlichen Raum NÖ, Susanne Neuburger, damalige Projektbetreuerin, Bürgermeisterin Karin Gepperth und Katrina Petter von Kunst im öffentlichen Raum NÖ.
Foto: Susanne Bauer
Das Kunstwerk des Künstlers Franz West wurde am alten Platz in Stronsdorf aufgestellt.

 An einem strahlend schönen Frühlingstag lud die Gemeinde zur Kreuzung zweier Feldwege außerhalb von Stronsdorf zur Wiederaufstellung des Kunstwerkes „Warum ist etwas und nicht nichts?“.

Das „Rosa Ei“, wie es  von den Stronsdorfern liebevoll genannt wird, stammt von dem bereits verstorbenen Künstler Franz West, der damals die Gegend erkundete und diesen Platz für sein erstes Kunstwerk im Außenbereich auswählte, damit es weit sichtbar ist.

Zur Feier waren ehemalige Weggefährten und Mitarbeiter des Künstlers angereist und wurden von Bürgermeisterin Karin Gepperth herzlich begrüßt. Kunsthistorikerin Susanne Neuburger, die viele Jahre mit Franz West zusammengearbeitet hat, erinnert sich lächelnd: „Der eigenwillige Name des Kunstobjektes entstand bei gemeinsamen Autofahrten, bei denen ich mit dem Künstler philosophierte.“

2015 wurde das Ellipsoid abgebaut, in einem Depot gelagert und von der Werkstatt Kollerschlag einer umfangreichen Restaurierung unterzogen. Da die Gemeinde Stronsdorf großes Interesse hatte, ihr „Rosa Ei“ wiederzubekommen, wurde von den Gemeindearbeitern ein neues Fundament am gleichen Standort errichtet und nun konnte die Wiederaufstellung des Kunstwerkes mit dem Trompetenduo der Musikschule Staatz und Verpflegung durch die Freiwillige Feuerwehr stattfinden.

Altbürgermeister Johann Strick, der mit dem Künstler vor 25 Jahren intensiven Kontakt hatte, freut sich sehr darüber und weiß, dass die Bevölkerung dieses eigenwillige Kunstobjekt sehr schätzt.