Erstellt am 05. Juni 2018, 10:18

von Elisabeth Vyvadil

Arnulf Zeilner: „Wunder, dass nicht mehr passiert ist“. Der Herrnleiser Spielmann Arnulf Zeilner kam vor wenigen Wochen bei einem Autounfall knapp mit blauem Auge davon.

Großes Glück hatte Arnulf Zeilner: Vor wenigen Wochen war er nach einem Schulauftritt auf dem Nachhauseweg in der Nähe von Wetzleinsdorf mit seinem Auto in einer Kurve von der Straße abgekommen, in einem Graben gelandet, durch diesen durchgefahren und gegen eine abgeschrägte Traktorüberfahrt geprallt. Anschließend überschlug er sich mit seinem Auto und kam letzten Endes in einem Maisfeld zum Stehen.

Die Strecke kennt Zeilner sehr gut, zu schnell war er nicht: So besaß sein Auto einen „Limiter“, einen Geschwindigkeitsbegrenzer, welcher es nicht erlaubt, schneller als eine fix eingestellte Geschwindigkeit zu fahren. „Das Auto ist total zerstört“, berichtet Zeilner der NÖN. Neben leichten Blessuren ist nur sein linkes Handgelenk verrenkt.

„Das ist echt ein Wunder, dass nicht mehr passiert ist.“ Kein anderes Auto, kein Baum oder Tier sei zu Schaden gekommen, nur zwei seiner Instrumente kaputt. Vier Tage Auftritt musste er absagen, nach kurzer Kollegen-Unterstützung ist der Spielmann wieder – zurzeit noch eingeschränkt – auf Veranstaltungen unterwegs.