Neustart in der Heimat in Mistelbach. Andreas Thenner ist der neue Stellvertreter im Bezirkspolizeikommando.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 06. Dezember 2019 (04:49)
Andreas Thenner ist der neue Bezirkspolizeikommandant-Stellvertreter in Mistelbach. Damit ist er erstmals in seinem Heimatbezirk tätig.
Höberth

„Lange hat es gedauert!“, resümiert Andreas Thenner, der neue Bezirkspolizeikommandant-Stellvertreter, mit einem Lachen. Seit 1. November ist er in seinem Heimatbezirk Mistelbach tätig - und das erstmals, seit er vor 26 Jahren den Polizeidienst begonnen hat. Er folgt damit Johannes Jantschy nach, der nun die Bezirkspolizei in Baden leitet.

Begonnen hat Thenners Karriere im Bezirk Gänserndorf: 1993 war er in Strasshof im Einsatz, danach folgte die Kriminaldienstgruppe in Deutsch-Wagram. In Angern an der March war er als stellvertretender Kommandant tätig. In dieser Zeit legte er den Grundstein für seine Tätigkeit im Kriminaldienst, seither der Schwerpunkt seiner Arbeit. „Das ist ein Bereich, in dem Erfahrung sehr wichtig ist“, weiß Thenner.

"Im Zuge der Behördenreform bin ich ins Weinviertel zurückgekehrt"

2003 packte er die Gelegenheit beim Schopf und wechselte zum Landeskriminaldienst. Gleichzeitig absolvierte er die dreijährige Ausbildung zum Offizier, die ihm die Tür zu neuen Positionen öffnete. In seiner Zeit bei der Landespolizei in St. Pölten war er mitunter Leiter der Stabsabteilung und in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. „Im Zuge der Behördenreform bin ich ins Weinviertel zurückgekehrt“, erzählt Thenner.

Am 1. Jänner 2013 wurde er offiziell zum neuen Bezirkspolizeikommandant-Stellvertreter in Korneuburg ernannt, eine Position, der er bis 31. Oktober dieses Jahres treu blieb. Als der Wechsel Jantschys bekannt wurde, bewarb sich Thenner für die Stelle des Bezirkspolizeikommandant-Stellvertreters in Mistelbach. „Ich habe die Chance genutzt, in meinem Heimatbezirk arbeiten zu können“, so Thenner, der in Laa lebt. 150 Polizisten sind im Bezirk Mistelbach tätig, durch die Landesgrenze zu Tschechien fallen ihnen besondere Aufgaben zu.

Thenner selbst wird seinem Steckenpferd, dem Kriminaldienst, auch an seinem neuen Arbeitsplatz treu bleiben.