Buntes Programm: „Not only Wagner“ . Weinviertler Festspiele starteten mit vielen großen Namen.

Von Werner Kraus. Erstellt am 05. August 2020 (03:24)
Intendant Peter Svensson, die Dirigenten Matthias Fletzberger und Levente Török mit Festspielpräsidentin Eva Walderdorff nach dem erfolgreichenEröffnungskonzert.
Werner Kraus

Mit einem großartigen Musikabend unter dem Motto „Not only Wagner“ wurden die Weinviertler Festspiele eröffnet.

Intendant Peter Svensson, Festspielpräsidentin Eva Walderdorff, Musikdirektor Matthias Fletzberger und seine Gattin Gesine Görlich-Fletzberger haben es trotz Coronakrise geschafft, in kürzester Zeit Stars der Opernwelt auf die Bühne zu bringen: Kurt Rydl, Thomas Weinhappl, Tomasz Konienczny, Thomas Johannes Mayer, Sebastian Holecek, Daniela Fally, Franz Hawlata und Peter Edelmann sind nur einige der großen Namen.

 

Gesungen hat auch Csilla Boross, die normalerweise auf der Met mit Ricardo Muti gesanglich unterwegs ist. Das sind Namen, die für Qualität bürgen und die man erst einmal gemeinsam auf eine Konzertbühne bringen muss. Allerdgins war auch das Programm so vielfältig wie die Stars der Opernwelt: Es reichte von Wagner über Verdi und Smetena, von Gaetano Donizetti über Georges Bizet bis hin zu Wolfgang Amadeus Mozart und Leonard Bernstein.

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Heldentenor Peter Svensson war bei den Schmiedeliedern aus Siegfried mit dabei. Der verwendete Amboss stammt übrigens aus der Werkstatt seines Vaters, der Eisendreher war. Tribut ist auch dem von Matthias Fletzberger und Levente Török geleiteten Festspielorchester zu zollen: Die beiden boten Musik auf höchstem Niveau.

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Ein Höhepunkt waren für alle Musikliebhaber die „Carmen-Fantasien“ des Geigers Yury Revich. Der international bekannte Geiger begeisterte das Publikum mit seiner Darbietung. Überraschungsgast war Günter Groissböck mit einer Gremin-Arie von Tschaikowsky. Er bereicherte kurzfristig das Programm, um bei der Geburtsstunde der Weinviertler Festspiele dabei zu sein.

Den Abschluss des Konzertes bestritten alle Sänger gemeinsam mit dem „Brindisi“ aus Verdis „La Traviata“. Alle Künstler stellten sich in den Dienst der Corona-Nothilfe. Hier waren die Kontakte von Heldentenor Peter Svensson in die Welt der Oper natürlich unbezahlbar.