Wirtschaft trifft Kultur und Politik. Ein „Get together“, fand auf Einladung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Audio-Tuning-Geschäftsführer Heinz Lichtenegger in den Räumlichkeiten von Pro-Ject, Weltmarktführer bei der Herstellung von Plattenspielern, im Headquater des Unternehmens, im A5-Wirtschaftspark Mistelbach/Wilfersdorf, am Montag statt.

Von Gerhard Brey. Erstellt am 24. Mai 2019 (10:17)

Die Landeshauptfrau betonte, dass mit Hermann Nitsch und Heinz Lichtenegger zwei Persönlichkeiten zusammentreffen, die weit über ihre Heimat, dem Weinviertel, in die Welt hinaus wirken. So sind Werke von Nitsch nicht nur im Museum in Mistelbach sondern in Neapel, New York, Washington, Wien, Prinzendorf, Kanakale (Türkei), in Wilfersdorf oder demnächst auch in der Landesgalerie in Krems zu Hause.

Auf der anderen Seit ist Heinz Liechtenegger Weltmarktführer bei der Produktion von Plattenspielern, die er in 80 Länder exportiert und gibt heute 600 Menschen einen sicheren Arbeitsplatz.

Anlass für das „Get together“, war die Präsentation der Ausstellung „Klangräume“ des Aktionskünstlers Nitsch, in Anlehnung an die gerade laufende Nitsch-Ausstellung „Nitsch – Räume aus Farbe“ in der Albertina in Wien. Sieben Nitsch Werke können nun zwei Monate lang, Montag bis Donnerstag, von 9 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr, sowie Freitags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 15:30 Uhr in den Firmenräumlichkeiten, bei freiem Eintritt, besichtigt werden.

Dazu gibt es spezielle Musik, aus dem Schaffen von Nitsch, in zwei Räumen, die ein besonderes Hörerlebnis möglich machen.