Tiny House auf Rädern macht Halt

Erstellt am 23. September 2022 | 04:43
Lesezeit: 2 Min
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Vertreter der Stadtgemeinde Wolkersdorf, des Landes NÖ, der Raiffeisen Landesbank und der SPL TELE Gruppe mit Klimaaktivist Louis Palmer.
Foto: Marlena Schilling
Eine Reise um die Welt im Zeichen des Klimaschutzes hat sich das Projekt „Solar Butterfly“ als Ziel gesetzt in besuchte den Wirtschaftspark Wolkersdorf.

Eine Reise um die Welt im Zeichen des Klimaschutzes. Dies hat sich das Projekt „Solar Butterfly“ als Ziel gesetzt.

Das weltweit erste Tiny House auf Rädern, gezogen von einem Tesla soll zeigen, wie eine Familie ohne CO 2 -Emissionen leben, reisen und arbeiten kann. Ein Stop ihrer Reise führt das Team nach Wolkersdorf. Laut dem Team des „Larso“, sind die Lösungen bereits vorhanden, man müsse sie nur richtig nützen und verstehen.

Auf dieser Reise besuchen sie innerhalb von vier Jahren 90 Länder und besuchen dabei über 1.000 Projekte. Das Besondere an „Larso“: das Elektroauto wird ausschließlich vom selbst produzierten Strom der Photovoltaikanlage am Dach des Tiny Houses versorgt. Sobald der Solar Butterfly seine Photovoltaikflügel mit einer Spannweite von 14 Metern ausbreitet, startet der Ladevorgang.

Diese Energie wird genutzt um das komplett energieautarke Tiny House mit Strom zu versorgen. Mithilfe der getankten Sonnenenergie schafft das Mobil bis zu 200 Kilometer Fahrtstrecke täglich.

Ein Stop ihrer Reise führte das Team aus der Schweiz in den ecoplus Wirtschaftspark in Wolkersdorf. Dort wurde das Projekt vorgestellt und man konnte das Gefährt bestaunen. Teammitglied Louis Palmer erzählte auch von den Problemen, auf die sie beim Bau gestoßen sind: „Der Tesla war eigentlich für viel weniger Gewicht zugelassen, doch das Tiny House wurde immer schwerer. Wir mussten die Anhängevorrichtung deswegen professionell auf die Belastung testen lassen. Als dann der Bescheid kam, dass die drei Tonnen in Ordnung sind, waren wir sehr erleichtert. Blöd geschaut haben wir aber , als wir die Rechnung von 10.000 Euro gesehen haben.“

Weiter geht es für „Larso“ nun Richtung Salzburg.