Taten sind bei Umfahrung gefordert. Bürgermeister Michael Exarchos wartet auf runden Tisch mit Landesvertretern. Diese wollen bald Grobplanung vorlegen.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 17. März 2019 (03:52)
JJ
7.000 bis 8.000 Fahrzeuge am Tag rollen mindestens durch Achau, der Schwerverkehrsanteil ist hoch.

Die Online-Umfrage auf nön.at, bei der sich 42,1 Prozent für eine Umfahrung ausgesprochen haben, stellt für Bürgermeister Michael Exarchos, Bürgerliste, kein Ergebnis dar, das komplett einer positiveren Durchzugs-Verkehrsentwicklung seiner Gemeinde entgegensteht.

„Es stimmt, es gibt andere Möglichkeiten, um den Verkehr aus dem Ortszentrum zu bringen. Nur, es muss etwas passieren. Wenn ich sage, der Bau einer Umfahrung versiegelt nur Flächen und zerstört den Grünraum, dann muss ich den Lkw-Durchzugsverkehr rigoros kontrollieren. Nur Taferln aufzustellen wird nichts bringen“, sagt Exarchos. Der Ortschef könne sich auch vorstellen, erst einmal nur Maßnahmen zu setzen, die eine Entlastung der B11 zur Folge haben.

"Es muss ein runder Tisch stattfinden"

Nur eines ist für ihn klar: „Es muss ein runder Tisch stattfinden, mit Vertretern der Gemeinde und des Landes. Es wäre schön, einmal gemeinsam reden zu können.“

Gerhard Fichtinger, Sprecher der Gruppe Straße des Landes Niederösterreich, betont, dass sich „eine Grobplanung einer möglichen Trassenführung bezüglich einer Umfahrung für Achau kurz vor der Fertigstellung befindet“. Mit dem Ausbau der Pottendorfer Linie habe sich die Grobplanung verändert.

Von Grundstücksverhandlungen sei man noch „weit entfernt. Dazu brauche ich eine Detailplanung und muss die Ortsränder in diese miteinbeziehen. Das muss man mitdenken und berücksichtigen“.