Eventreihe gestartet: Beethoven bewegt Mödling. Die Feierlichkeiten zum Beethoven-Jahr beginnen am 29. Juni mit zahlreichen Events und einem Konzert der „Singakademie“.

Von Gaby Schätzle-Edelbauer. Erstellt am 22. Juni 2019 (05:43)
Schätzle
Präsentation von „moving beethoven“ in der Beethoven-Gedenkstätte: Mia Gregori, Koordinatorin Karoline Pilz, Kulturstadtrat Stephan Schimanowa, Friederike Demattio, Gudrun Gregori (v.r.) und Bürgermeister Hans Stefan Hintner.

Es ist soweit: Das Beethoven-Jahr, oder eigentlich sind es in Mödling zwei Jahre, beginnt. Die ganze Eventreihe, die sich durch das Jahr zieht und 2020 nicht nur fortgesetzt, sondern laut Kulturstadtrat Stephan Schimanowa, SP, „noch gesteigert werden soll“, präsentiert sich unter der Dachmarke „moving beethoven“.

Zielsetzung: Die Bedeutung des Komponisten für die Stadt und das ganze Kulturleben zu unterstreichen, alle Kulturschaffenden des Ortes zusammen zu bringen, künstlerische, touristische und kulinarische Schwerpunkte zu setzen. „Wir wollen die ganze Stadt beleben, Beethoven zu den Mödlingern bringen und viele andere Menschen nach Mödling“, erläutert Schimanowa die von der Stadt groß angelegte Kulturinitiative.

Wir bieten schon 2019 ein hervorragendes Beethoven-Programm und werden das 2020 noch steigern“, Kulturstadtrat Stephan Schimanowa, SPÖ

Dies soll durch eine neue, eigene Beethoven App, die mit dem Auftakt der Veranstaltungsreihe zur Verfügung stehen wird, erleichtert werden.

Am 29. Juni ist es soweit: Um 19 Uhr ist im Rahmen eines Festkonzertes in St. Othmar die „Missa Solemnis“ zu hören, präsentiert von der Mödlinger Singakademie, die damit auch ihr 100-jähriges Bestandsjubiläum feiert. Gleichzeitig ist im Karner eine Ausstellung zu sehen, in der Fußgängerzone sind Ensembles unterwegs, im Essingerhaus warten Kino und Wein.

Koordinatorin Karoline Pilz präsentiert nicht ohne Stolz das umfangreiche Programm, das zahlreiche Highlights bereit hält: „Es gibt Klassisches, Avantgardistisches, Gesprächskonzerte, Schulen und Gastronomie sind miteingebunden, es ist für jeden etwas dabei.“ Und Ortschef Hans Stefan Hinter, VP, verweist auf das hohe künstlerische Niveau und das gewaltige kulturelle Potenzial der Stadt.

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