Wiener Neudorf: Der „große Wumms“ soll im Sozialbereich gelingen

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 05:21
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Die besten Wünsche für Bürgermeister Herbert Janschka gab‘s von der Münchendorfer Rauchfangkehrerfamilie Petra, Carina und Markus Pirringer.
Foto: Dworak
Ortschef Herbert Janschka, ÖVP, und die Wiener Neudorfer 2023er-Schwerpunkte.

Jede und jeder zum Neujahrsempfang in Wiener Neudorf Geladene sei Ehrengast, betonte Bürgermeister Herbert Janschka, ÖVP, alle hätten ihre wertvollen Beiträge geleistet, um die Marktgemeinde lebenswert zu gestalten. Denn „Wiener Neudorf steht nicht still“, betonte der Ortschef.

Auch wenn er davon ausgeht, dass „2023 das nächste Krisenjahr werden wird. Egal, wo es kriselt, wir werden die Auswirkungen spüren“.

Dennoch werde sich in der Marktgemeinde einiges tun, merkte Janschka an und nannte Themen, die „mit Ende Dezember umgesetzt sein werden“: Unter anderem die Neugestaltung der Schloßmühlgasse, der Radwegebau, die Vergrößerung des Platzes rund um das Mahnmal Ecke Eumigweg/Europaplatz, die Bildung einer Energiegemeinschaft in Kooperation mit der WNG Bau-, Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft, die Errichtung des neuen Wirtschaftshofes (unweit des bestehenden) und der Startschuss zur Erweiterung des Friedhofes – für den Eisstockschützen-Verein und die Mobile Jugendarbeit wurden Ersatzquartiere gefunden.

Ebenfalls ernst wird es mit dem Umbau des Bahnhofplatzes: „Die Verlassenschaftssache, die sich über Jahre zieht, könnte bald ein Ende haben, damit wir ein notwendiges Grundstück kaufen können“, erklärte Janschka.

Individuelles Pflegekonzept

Begeistert zeigte er sich zudem von einem „epochalen Projekt, das der große Wumms 2023 werden wird“, nahm Janschka Zitat-Anleihe bei Deutschlands SPD-Kanzler Olaf Scholz. „Wir haben in Kooperation mit Betreuungsberaterin Christa Tauschek ein neues Pflegekonzept erstellt, das ganz speziell die Wiener Neudorfer Bevölkerung unterstützen wird“, Details dazu werde es demnächst geben.

Tempo 80 auf der A2 bleibt Forderung

Und Janschka hat sich vorgenommen, wegen des seit Jahren geforderten 80ers auf der A2 weiterhin nicht locker zu lassen. Trotz der neuen Lärmschutzwand sei er skeptisch: „Einige Messungen zeigen, dass wir nach wie vor über den Grenzwerten liegen.“ Zudem sei die im Vorjahr errichtete, gegenüberliegende Wand, die Laxenburg und Biedermannsdorf schützen soll, „eigentlich nicht geplant gewesen. Ich fürchte, dass dadurch der Schall reflektiert wird.“

Er werde jedenfalls auch alles daran setzen, dass „der absolute stärkst befahrene Autobahnabschnitt, wo man 130 fahren darf“, der frequenzmäßigen Nummer 1, der Südosttangente (A23) gleichgesetzt wird: „Dort gilt Tempo 80.“