Gumpoldskirchen: Kurzfilm von Dietl mehrfach prämiert

Drehbuchautorin erreicht breite Anerkennung für ihr nicht-kommerzielles Werk.

Andrea Rogy Erstellt am 24. September 2021 | 05:22
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Regie-Assistentin Katharina Dietl aus Gumpoldskirchen räumte mit ihrem Kurzfilm „Isolation Art“ beim „Festival of Nations“ am Attersee ab: Sie gewann den Preis der Jury und den Preis als beste Darstellerin.
Foto: privat

Katharina Dietl, Tochter von Susanna und MACH4-Chorleiter Johannes Dietl, die als Filmschaffende in Deutschland lebt, hat beim „Festival of Nations“ am Attersee mit ihrem Kurzfilm „Isolation Art“ den Preis der Jury und den Preis als beste Darstellerin gewonnen.

Dietl hat bereits im ersten Lockdown im März 2020 in ihrer Wohnung in Berlin aus Spaß und Langeweile damit begonnen, Porträt-Bilder alter und neuer Meister ohne fremder Hilfe mit ihrem Bild zu ergänzen: „Ausgangspunkt war meine Isolations-Kunst, ich habe jeden Tag ein berühmtes Gemälde mit Dingen aus meiner Wohnung nachgestellt.“ Das Projekt fand weltweite Resonanz und war sogar auf einer Videowall in Downtown Los Angeles zu sehen – die NÖN berichtete.

Im prämierten Film stellt die Künstlerin ihr „Team“ vor, das eigentlich nur aus ihr selbst besteht: „Die Auszeichnungen kamen für mich unerwartet. Ich bin sehr stolz, denn der Film ist mit viel Liebe gemacht.“ Dietls Ziel war es, „einen lustigen Kurzfilm zu machen, der Menschen zum Lachen bringt: Die Kunst hat mir den Lockdown erleichtert und das wollte ich mit anderen teilen.“

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