Elektrogeräte "finanziert" - 494.000 Euro Schaden. Eine Mitarbeiterin eines Elektronikgroßmarktes in der Shopping City Süd schlug telefonisch in der Polizeiinspektion Vösendorf Alarm. Drei Männer haben offensichtlich gefälschte Lohnzettel vorgelegt, um an die Kreditfinanzierung von Elektrogeräten zu kommen.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 11. März 2019 (10:35)
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Symbolbild

Die Beamten konnten zwei Slowaken (25, 22) und einen Österreicher (19) anhalten und vernehmen. Dabei wurde klar, dass dem jungen Wiener bereits Kreditfinanzierungen in der Höhe von 252.000 Euro gelungen waren.  Zusätzlich dürfte er als Bestimmungstäter für weitere Finanzierungsbetrüge verantwortlich sein.

50 Mittäter vermutete

Im Zusammenwirken mit etwa 50 Mittäternsoll der Wiener in Wien und Niederösterreich Bankinstitut erheblich geschädigt haben. Die Ermittlungen zu den Mittätern sowie möglicher Abnehmers der herausgelockten hochpreisigen Waren werden noch geführt. Ein verdächtiger Hauptkomplize, ebenfalls ein Wiener (20), wurde in der Bundeshauptstadt festgenommen. Er ist geständig, im Auftrag des Kompagnons über 100 Lohnzettel für etwa 45 Personen gefälscht zu haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand beläuft sich der Gesamtschaden auf  494.000 Euro. Die beiden Hauptverdächtigen sitzen in der Justizanstalt  Wiener Neustadt, die beiden Slowaken wurden angezeigt.