Starkes Netzwerk: Bald 20 Jahre Lions. Unterstützung sozial Benachteiligter steht bei den Lions an oberster Agenda. Bis heute wurden 300.000 Euro gespendet.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 24. Dezember 2016 (05:23)
Biedermannsdorfs Lions-Präsident Rudolf Kind.
Jandrinitsch

2017 feiert der Lions-Club Biedermannsdorf sein 20-jähriges Bestehen. Schon jetzt planen der aktuelle Präsident Rudolf Kind und sein Team, welche Aktivitäten dann stattfinden sollen. Gut vorstellen kann sich Kind eine Oldtimer-Rallye, die vor der HLW starten könnte. „Eine Ausfahrt wird auf jeden Fall am Festtag, dem 1. Juli stattfinden“, gibt Kind bekannt.

Die karitativen und sozialen Aktivitäten des Clubs umfassen ein breites Spektrum. Sehr am Herzen liegt Kind auf jeden Fall, wenn eine Familie unvermutet in Not gerät, was immer wieder und schneller als man glaubt vorkommt. So hat der Biedermannsdorfer Lions-Club schon einen Therapiehund finanziert und ein spezielles Fahrzeug für ein spastisch behindertes Kind angeschafft. „Wer Hilfe braucht, kann sich an uns wenden“, erklärt Rudolf Kind.

Doch auch die örtlichen Vereine erfahren die Hilfsbereitschaft der Lions. Besonders die Feuerwehr, das Rote Kreuz, die Schulen und die Pfadfinder, das Hilfswerk und das Hospiz Mödling erfahren immer wieder die Unterstützung der Lions. Dabei unterstützen die Lions-Mitglieder auch in der Öffentlichkeit weniger wahrgenommene Projekte, wie zum Beispiel Lions-Quest (Unterstützung von Pädagogen, die Veränderungen bei Jugendlichen in der Pubertät besser zu verstehen). So richtet sich Lions Quest „Erwachsen werden“ als Basisseminar an Lehrkräfte von 10- bis 14-jährigen Jugendlichen, darauf hinkönnen von den Lehrpersonen auch ein Aufbauseminar und das Seminar „Erwachsen handeln“ für 15- bis 21-jährige junge Erwachsene besucht werden.